Büroräume in München bezugsfertig: "Huffington Post" kommt bei "Focus.de" unter

 

Burda beginnt mit der Verkabelung: Nach kress-Informationen zieht die Redaktion des neuen Kooperationspartners "Huffington Post" unter ein Dach mit "Focus.de" im Münchner Stadtteil Berg am Laim. Noch völlig unklar ist, ob Daniel Steil (Foto) damit seinen Einflussbereich ausweiten könnte. 

Burda beginnt mit der Verkabelung: Nach kress-Informationen zieht die Redaktion des neuen Kooperationspartners "Huffington Post" unter ein Dach mit "Focus.de" im Münchner Stadtteil Berg am Laim. Noch völlig unklar ist, ob Daniel Steil damit seinen Einflussbereich ausweiten könnte. 

Noch kein Führungspersonal engagiert

Wie kress aus Verlagskreisen erfahren hat, wurde Burda-intern gerade bekannt gegeben, wo die neuen Tische für die "HuffPo"-Mannschaft aufgestellt werden - nämlich im Tomorrow-Focus-Gebäude in der Neumarkterstr. 61 und nicht im nur sehr unwesentlich mondäneren Arabellapark. Wie zu hören ist, gibt es noch kein Führungspersonal. Angeblich soll auch noch kein Redakteur eingestellt worden sein. 

In wie weit der deutschsprachige Ableger des Nachrichten- und Meinungsportals von Arianna Huffington, das bekanntlich im Herbst online gehen soll, damit in das Gravitiationsfeld von "Focus.de" gerät, ist noch unklar.

Daniel Steil jetzt auch Finanzen100-Chefredakteur

"Focus.de"-Chefredakteur Steil hat derweil seinen Einflussbereich ausgeweitet: Seit kurzem ist er auch Chefredakteur von "Finanzen100.de". Die Redaktion der Seite, die schon länger im engen Austausch mit "Focus.de" steht und 2011 von Tomorrow Focus komplett übernommen wurde, sitzt allerdings in Köln.

Mittlerweile steht Steil auch bei "Finanzen100.de" im Impressum an prominentester Stelle. Welche Pläne er für "Finanzen100.de" verfolgt und ob ein neuer journalistischer Kurs bzw. Ausbau geplant ist, war auf Nachfrage nicht zu ermitteln.

"Focus.de" überholt die ARD bei YouTube-Videoabrufen

Selbstbewusstsein gibt dem "Focus.de"-Team derzeit die starke Publikumsentwicklung an einer nicht ganz alltäglichen Front: Mit 68,8 Mio Videoaufrufen ist die YouTube-Präsenz von "Focus.de" erstmalig am Angebot der ARD (68,1 Mio Videoaufrufe) vorbeigezogen. 

Noch beeindruckender ist der Abstand zu den Nachrichten-Sites, mit denen sich "Focus.de" sonst üblicherweise misst - etwa bei den IVW Online-Zahlen: Die "SZ"-YouTube-Präsenz zählt lediglich rund 619.000 Videoaufrufe, , das "FAZ"-Pendant 620.000. Deutlich stärker nachgefragt werden bei YouTube die Seiten von Spiegel TV (rund 38,8 Mio) und "Welt" (1,3 Mio).

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