Google stellt Dienste, nicht Geräte in den Mittelpunkt

Google hat auf seiner Entwicklerkonferenz Google I/O, die am 15. Mai begann, Software und Services in den Mittelpunkt gestellt. Geräte spielten im Moscone Center in San Francisco eine Nebenrolle - nur das Samsung Galaxy S4 mit purem Android wurde angekündigt.

Während der Keynote kam das Gefühl auf, dass sich die einzelnen Puzzleteile langsam zu einem großen Ganzen fügen. Auch das Design der Produkte (Android, Chrome, Maps, Google+) lässt eine durchgängige geschmackvolle Handschrift erkennen.

Vor den Ankündigungen protzte Google mit Zahlen:

  • 900 Mio Android-Geräte sind laut Unternehmen bislang aktiviert, 48 Mrd Apps aus Google Play installiert worden. ("TechCrunch")
  • Der Browser Chrome zähle 750 Mio aktive Nutzer. (Google)


Die Neuigkeiten im Überblick:

  • Ein eigener Musik-Streaming-Dienst namens Google Play Music All Access macht ab sofort Spotify auf Android und im Web Konkurrenz - für 9,99 US-Dollar pro Monat, wobei Kunden, die vor Ende Juni ein Abo abschließen, nur 7,99 Dollar zahlen. (Google)
  • Ab Juni verkauft Google über seinen Online-Shop Play ein Samsung Galaxy S4 mit purem Android-Betriebssystem und ohne die Verschlimmbesserungen der Koreaner - nach jetzigem Stand jedoch nur in den USA. (Google)
  • Google Hangouts ist wie erwartet der Instant-Messaging-Dienst, der Google Talk (Text-, Sprach und Video-Chats), G+ Messenger (Instant-Messaging auf Google+) und Hangouts (Gruppenvideokonferenzen) ablöst. (Google)
  • Das soziale Netzwerk Google+ wurde abermals überarbeitet und präsentiert sich nun mehrspaltig: je nach Display-Größe sind es ein bis drei Spalten. (Google)
  • Die Sprachsuche kommt auf den Desktop: Google integriert die von Smartphones bekannte Funktion bald in den Browser Chrome. (Google)
  • Google+ Games wird zum 30. Juni eingestellt.
  • Android-Entwickler beglückte Google mit der Entwicklungsumgebung Android Studio, die schon während der Entwicklung zeigt, wie die App bei verschiedenen Display-Größen aussieht. (Google)
  • Spieleentwickler können mit Google Play Game Services Spielstände in der Cloud abspeichern. So können Nutzer ein Spiel beispielsweise auf dem Tablet beginnen und auf dem Smartphone fortsetzen. (Google)
  • Den Kartendienst Maps hat Google aufgefrischt. Die linke Spalte mit ihrem Suchfeld weicht einer Suchbox, die sich nur bei Bedarf über die Karte legt. (Google)

Diese News stammt aus www.mobilszene.de, das Menschen im Mobile Business aktuell und kompetent informiert. Das unabhängige B2B-Informationsangebot aus dem Hause Haymarket Media richtet sich an leidenschaftliche und professionelle Mobilisten (und solche, die es werden wollen) in Marketing und Vertrieb, in Unternehmen und Agenturen sowie deren Entwickler und Dienstleister.

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