"Die 'Tagesschau' auf Koks": Niggemeier macht WDR-Format mit Friedrich Küppersbusch

 

Medienjournalist Stefan Niggemeier hat wohl auch nach seinem Aus beim "Spiegel" noch genug zu tun. Ab Anfang Juni ist er als Autor bei der neuen WDR-Sendung "Tagesschaum" mit dabei. Moderiert wird das Format von Friedrich Küppersbusch, der in den 90er Jahren das Magazin "Zak" präsentierte. 

Medienjournalist Stefan Niggemeier hat wohl auch nach seinem Aus beim "Spiegel" noch genug zu tun. Ab Anfang Juni ist er als Autor bei der neuen WDR-Sendung "Tagesschaum" mit dabei. Moderiert wird das Format von Friedrich Küppersbusch, der in den 90er Jahren das Magazin "Zak" präsentierte. 

Starttermin für die Sendung, die Küppersbusch selbst als eine Art "'Tagesschau' auf Koks" bezeichnet, ist der 10. Juni. Montags, dienstags und donnerstags soll "Tagesschaum" gezeigt werden - allerdings nur bis zur Bundestagswahl am 22. September. Der WDR strahlt das Format um 23.15 Uhr aus, schon vorher ist es bei Youtube zu sehen.

In etwa zehn bis fünfzehn Minuten will sich Küppersbusch dann mit dem politischen Thema des Tages beschäftigen. Gäste wird es keine geben: "Wenn jemand mir gern vor der Kamera zustimmen möchte, kann er sich bewerben. An sich wissen die ja aber auch, dass ich recht habe", so der Moderator in einem Interview mit der "taz"

Neben Küppersbusch und Niggemeier sind auch Martin Hövel, Jürgen Wiemers sowie "taz"-Redakteur Stefan Reinecke an der Sendung beteiligt. 

Friedrich Küppersbusch hat in den vergangenen Jahren vor allem hinter den Fernsehkulissen gearbeitet. Als Geschäftsführer der Produktionsfirma probono verantwortete er Produktionen wie "maischberger" (n-tv), "Raus aus den Schulden" (RTL), "Bauerfeind" (3sat) und "log in" (ZDFinfo).

Ihre Kommentare
Kopf

AKS

20.05.2013
!

Vielleicht bin ich ja altmodisch, aber irgendwie befremdet es mich, wenn ein neues TV-Format - noch dazu für die ARD - von seinen Machern als irgendwas "auf Koks" angeteasert wird... Es freut mich, wenn Herr Küppersbusch es unbeschadet herausgefunden haben sollte, wie sich die kreative Nutzung von Kokain anfühlt. Aber abgesehen davon möchte ich es eigentlich nicht wirklich wissen. Drogen sind nach wie vor einfach kein Spaß.


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