27 Mitarbeiter sind betroffen: Klambt nimmt "Flair" vom Markt

 

Aus für das Mode- und Wohnmagazin "Flair": Die Mediengruppe Klambt nimmt die monatliche Zeitschrift mit Heftfolge 7 vom Markt. Das Magazin hatte bereits mit seiner ersten IVW-Meldung die garantierten 100.000 Exemplare übertroffen, im Werbemarkt jedoch "perspektivisch kein ausreichendes Potential".

Aus für das Mode- und Wohnmagazin "Flair": Die Mediengruppe Klambt nimmt die monatliche Zeitschrift mit Heftfolge 7 vom Markt - "trotz der hohen Akzeptanz im Vetriebsmarkt". Das Magazin hatte bereits mit seiner ersten IVW-Meldung die garantierten 100.000 Exemplare übertroffen, im Werbemarkt jedoch "perspektivisch kein ausreichendes Potential", teilt der Verlag am Montagabend mit.

Von der Einstellung sind 27 Mitarbeiter betroffen. Der Verlag versucht, über eine eingerichtete Jobbörse intern und extern Arbeitsplätze zu vermitteln, heißt es in einer Mitteilung.

Klambt habe mit dem Rückkauf der Anteile an den wöchentlichen People-Zeitschriften "In" und "OK!" und dem Erwerb der monatlichen "Liebes Land" seine Investitionsbereitschaft in Print gezeigt, so Verleger Lars Joachim Rose.  "Zudem haben wir in diesem Monat die Domain In.de erworben, um unsere Digitalisierung weiter voranzutreiben."

Gleichwohl müsse ein Unternehmer auch in den Fällen konsequent handeln, in denen er, trotz allen verlegerischen Einsatzes, keine realistische Perspektive für einen wirtschaftlichen Erfolg erkennen kann.

"Flair" war im August vergangenen Jahres gestartet (kress.de vom 15. August 2013).

Ihre Kommentare
Kopf
Wolfgang Messer

Wolfgang Messer

- Freiberuflich tätig -
TV-Sprecher, Blogger und Redakteur

27.05.2013
!

Vielleicht könnte man noch erwähnen, dass das Magazin im "Klambt Trend-Verlag" erscheint, deshalb hauptsächlich der Redaktionsstandort Hamburg betroffen ist und weniger der "Klambt-Verlag" in Baden-Baden.


Lydia

27.05.2013
!

Sehr sehr schade! Ich habe die Flair geliebt, endlich ein Magazine, die nicht nur über "Prominete" und ihre neuen Diät-Pläne geschrieben hat. Es hatte sich wieder gelohnt Magazine zu lesen.

Anscheinend zählt die Meinung der Kunden nicht...
Die OK ist was für den Müll!


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