Deutscher Spotify-Konkurrent: ProsiebenSat.1 startet Musikplattform Ampya

 

ProSiebenSat.1 bringt einen Spotify-Konkurrenten auf den Markt und startet mit Ampya (sprich englisch: "Empire") eine Musikplattform im Internet. Ab sofort können User aus einem Angebot von mehr als 20 Mio lizensierten Musiktiteln, 57.000 Musikvideos und über 100.000 Radiostationen wählen, eigene Playlists inklusive Video-Stream anlegen und sie mit ihren Freunden über soziale Netzwerke wie Facebook teilen.

ProSiebenSat.1 bringt einen Spotify-Konkurrenten auf den Markt und startet mit Ampya (sprich englisch: "Empire") eine Musikplattform im Internet. Ab sofort können User aus einem Angebot von mehr als 20 Mio lizensierten Musiktiteln, 57.000 Musikvideos und über 100.000 Radiostationen wählen, eigene Playlists inklusive Video-Stream anlegen und sie mit ihren Freunden über soziale Netzwerke wie Facebook teilen.

Außerdem bietet der Musikdienst kostenlosen Zugang zu einem Inhalte-Portal, das von der Ampya-Redaktion mit tagesaktuellen Nachrichten aus der Welt von Musik, Stars und Entertainment beliefert wird. Ampya ist mit all seinen Angeboten auch als App für iOS und Android in den jeweiligen App-Stores verfügbar.

Nutzer können zwischen einem werbefinanzierten Freemium-Modell und einem monatlichen Abo für 4,99 Euro ohne Werbeschaltungen wählen. Außerdem gibt's ein Abo für 9,99 Euro mit dem man das Angebot auch auf mobilen Endgeräten sowie im Offline-Modus nutzen kann. Die gleiche Preis-Staffelung bietet auch der schwedische Musik-Streaming-Service Spotify: Es gibt ein kostenloses werbefinanziertes Angebot, ein "unlimited" Abo für 4,99 Euro und ein Premium-Abo für 9,99 Euro.

"Ganz gleich ob für Fans von Popmusik, Rock oder elektronischen Beats - mit Ampya führen wir eine digitale Homebase mit den besten Musikangeboten im Netz ein", so Manuel Uhlitzsch, Geschäftsführer der Berliner ProSiebenSat.1-Tochter Magic Internet Musik GmbH, die Ampya betreibt. "Unsere Vision ist es, Musikfans die komplette Bandbreite aus Musik-Streaming, Music Discovery, Musik-Videos, Charts, News und Entertainment zu bieten - jederzeit, von jedem Ort und über jedes Endgerät."

Die Vermarktung der Free-Version verantwortet SevenOne Media, der Bewegtbildvermarkter der ProSiebenSat.1-Gruppe. Ampya ist vorerst in den Ländern Deutschland, Österreich und Schweiz abrufbar, je nach Land mit eigenen redaktionellen Fenstern.

ProSiebenSat.1 steckt auch hinter dem Videoportal MyVideo. Konkurrenten des neuen Dienstes sind neben Spotify Rdio, Deezer, Simfy und Napster. Da sich die deutsche Verwertungsgesellschaft Gema und YouTube zanken, hat Ampya mit den Musikvideos noch einen Wettbewerbsvorteil gegenüber Googles Video-Plattform.

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