Regiocast Digital: Christoph Kruse verabschiedet sich aus Geschäftsführung

 

Christoph Kruse (Foto), 31, verlässt am 30. Juni die Geschäftsführung von Regiocast Digital (RCD). Er gibt die operative Verantwortung aus eigenem Wunsch ab und nimmt sich eine seit langem geplante persönliche Auszeit.

Christoph Kruse (Foto), 31, verlässt am 30. Juni die Geschäftsführung von Regiocast Digital (RCD). Er gibt die operative Verantwortung aus eigenem Wunsch ab und nimmt sich eine seit langem geplante persönliche Auszeit. Mittelfristig will Kruse im New-Media-Umfeld neue Projekte realisieren. Sein Geschäftsführungskollege Florian Fritsche übernimmt damit wieder die alleinige Verantwortung als Geschäftsführer der RCD.

Kruse ist seit neun Jahren im Regiocast-Netzwerk tätig – zunächst als Projektassistent der Holding, dann als Assistent der Geschäftsführung bei LandesWelle Thüringen und Radio PSR, bevor er 2007 als Projektmanager zur RCD stieß. Dort rückte er dann 2011 in die Geschäftsführung auf, fasst Rainer Poelmann, Geschäftsführer der Regiocast Kruses Karriere zusammen.

Fritsche ergänzt: "Er hat als Mitarbeiter der ersten Stunde eines der erfolgreichsten und innovativsten Radioprojekte aufgebaut und mitentwickelt. Ab 2011 verantwortete er darüber hinaus maßgeblich die Aktivitäten der Regiocast Digital und 90elf als größtem privaten Anbieter im bundesweiten Multiplex im Bereich DAB+." Zudem habe sein Fokus auf der Entwicklung der mobilen Empfangsmöglichkeiten und 90elf-Apps gelegen.

Ende Mai gab Regiocast Digital bekannt, das Fußball-Radio 90elf nach dem Ende der Bundesligasaison 2012/2013 einzustellen. Nach dem Verlust der Audio-Verwertungsrechte an den Spielen der 1. und 2. Bundesliga im Bereich Netcast für die kommenden vier Spielzeiten fehlt dem Sender die Geschäftsgrundlage für einen wirtschaftlichen Weiterbetrieb (kress.de vom 21. Mai 2013).

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