Radiovermarkter starten Audioeffekt: AS&S Radio und RMS bündeln Werbewirkungsforschung

 

Um die Impulskraft von Radiowerbung sichtbarer zu machen, haben die Radiovermarkter RMS und AS&S Radio Teile ihrer Werbewirkungsforschung unter der gemeinsamen Marke Audioeffekt zusammengeführt. Vorgestellt haben sie die Initiative am Mittwochabend in Hamburg.

Es steht außer Frage, dass Radio eines der Medien ist, die Nutzer am stärksten berühren. Gelungene Radiowerbung erzeugt das berühmte "Kino im Kopf". Doch bislang konnten die Audiovermarkter die Aktivierungskraft des Hörfunks nicht ausreichend belegen. Das soll sich nun mit der gemeinsamen Forschungsinitiative Audioeffekt ändern. Dazu haben sich die beiden führenden deutschen Radiovermarkter RMS und AS&S Radio zusammengetan. Mit ihrer Roadshow "Radio. Werbung. Wirkung" machten sie am Mittwochabend Station im Altonaer Kaispeicher in Hamburg, um ihre Mandanten von dem Konzept zu überzeugen.

"Beide Häuser leisten seit Jahren methodisch exzellente und inhaltlich verlässliche Werbewirkungsforschung. Da bietet es sich an, diese Qualitäten in einer gemeinsamen Forschungsmarke zu bündeln", sagte Oliver Adrian, Geschäftsführer AS&S Radio. Es gehe um die "Opitmierung des Mediamixes", ergänzte RMS-Geschäftsführer Florian Ruckert. Dafür liefere Audioeffekt "über valide Kennzahlen umfassendes Wissen".

Audioeffekt gliedert sich in zwei Module: Sales Effekt soll auf Basis des GfK ConsumerScan (30.000 Haushalte) herausarbeiten, wie Radiokampagnen auf den Abverkauf einzelner Marken und Produkte wirken. Dieses Modul steht ab sofort zur Analyse bereit. Jedes Jahr sollen 14 Sales-Cases untersucht werden, acht von der RMS und sechs von AS&S Radio. Die Vermarkter übernehmen die Kosten, die sich pro Sales-Fallstudie auf rund 30.000 Euro belaufen. Dafür stimmen die Kunden einer Veröffentlichung der Ergebnisse zu.

Im Herbst startet das zweite Modul, Brand Effekt. Diese Analyse soll gemeinsame mit TNS Infratest Daten u.a. zur Markenbekanntheit, zur Werbeerinnerung, zum Markenimage und zur Kaufneigung liefern. Dazu werden 200 Verbraucher online befragt. Zudem lässt sie Erkenntnisse zur Effektivität von Radiowerbung im Vergleich zu anderen Gattungen zu. Jedes Jahr sollen 30 Cases unter die Lupe genommen werden.

Insgesamt investieren beide Vermarkter jeweils einen sechsstelligen Betrag in die Initiative. Hinzu kommen weiterhin getrennte Forschungsansätze wie beispielsweise zu Copytests. Parallel zur Roadshow, die außer in Hamburg auch in München, Düsseldorf und Frankfurt Station macht, haben RMS und AS&S Radio die Website audioeffekt.de gelauncht, auf der weitere Informationen abrufbar sind.

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