"Die Welt" zieht erste Paid-Content-Bilanz: "Die Zahl der Abonnenten ist ermutigend"

20.06.2013
 

Nach einem halben Jahr "Paywall" hat "Die Welt" eine erste Bilanz gezogen. Die Zahl der Abonnenten sei ermutigend, zitiert die "FAZ" (Donnerstagsausgabe) Romanus Otte, General Manager "Welt" Digital . Konkreter wird er nicht, sagt aber:

Nach einem halben Jahr "Paywall" hat "Die Welt" eine erste Bilanz gezogen. Die Zahl der Abonnenten sei ermutigend, zitiert die "FAZ" (Donnerstagsausgabe) Romanus Otte, General Manager von "Welt" Digital. Konkreter wird er nicht, sagt aber: "Ich freue mich schon darauf, im nächsten halben Jahr die Zahl der Abonnenten sagen zu dürfen."

Beim großen Vorbild "New York Times" sind es derzeit rund 676.000 digitale Abonnenten, rund zwei Prozent der regelmäßigen Leser der Seite. Wie die "New York Times" bietet "Die Welt" online ein sogenanntes "Metered"-Bezahlmodell an: Zwanzig "Welt"-Texte darf jeder Leser im Monat frei lesen, beim 21 wird er zum Abschluss eines Abonnements aufgefordert. Bei der "NYT" wurde die Zahl bereits auf zehn Texte reduziert. Leser, die von Google, Twitter oder Facebook kommen, werden ohnehin durchgewunken.

Man habe das Modell gewählt, um auch in Zukunft nicht auf Anzeigen verzichten zu müssen, so Otte. "Alle Produkte bei uns sind kostenpflichtig und werbetragend."

Die "Welt"-Mutter Axel Springer hat am 11. Juni mit "Bild Plus" auch ein Bezahlmodell bei der "Bild" gestartet.

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