Sparkurs mit "freiwilligem Ausstiegsprogramm": Super RTL trennt sich von 15 Prozent seiner Mitarbeiter

 

Trotz der demonstrativen Treueschwüre dürfte der Wettbewerb zwischen Super RTL und dem neuen Free-TV-Sender Disney Channel des Miteigners aus Hollywood hart werden. Deswegen baut Claude Schmit schon mal vor: Der Super RTL-Chef schlägt einen Sparkurs ein und möchte im größeren Stil Personal abbauen. 

Trotz der demonstrativen Treueschwüre dürfte der Wettbewerb zwischen Super RTL und dem neuen Free-TV-Sender Disney Channel des Miteigners aus Hollywood hart werden. Deswegen baut Claude Schmit schon mal vor: Der Super RTL-Chef schlägt einen Sparkurs ein und möchte im größeren Stil Personal abbauen. 

"Nach vielen Jahren des Wachstums und der hohen Rendite haben wir auch ein wenig Speck angesetzt", sagte Schmit dem "Handelsblatt". Auf einer Mitarbeiterversammlung in der vergangenen Woche soll er den Einsparungskurs bereits erläutert haben. Ziel ist ein 15-prozentiger Personalabbau - über ein freiwilliges Ausstiegsmodell. Derzeit sei noch keine Kündigung ausgesprochen worden. "Ich hoffe in allen Fällen auf eine einvernehmliche Lösung", zitiert ihn die Wirtschaftszeitung. 

Super RTL, an dem Disney zusammen mit der RTL-Gruppe beteiligt ist, beschäftigt derzeit 130 Mitarbeiter. Für das Ausstiegsprogramm, das auf den verschärften Wettbewerb im Jahr 2014 vorbereiten soll, müssen nun 20 Beschäftigte gefunden werden.

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