Neues Magazin "Share" widmet sich dem Teilen

Der Volontärsjahrgang 2011-13 der Burda Journalistenschule hat mit "Share" eine neue Lifestyle-Medienmarke entwickelt (kress.de vom 17. Mai 2013). Das Motto: "Gemeinsam erreichen, was alleine unmöglich ist". Das Magazin erscheint im Berliner Superillu-Verlag unter der Geschäftsführung von Heinz Schreiner, Koordinator und V.i.S.d.P. ist Nikolaus von der Decken (Leiter Burda Journalistenschule). Die Chefredaktion bilden Stefan Lemle (Geschäftsführer der Berliner Agentur a new kind und Robert Schneider (Chefredakteur "Supperillu").

Um Druck, Vertrieb, Anzeigen, Finanzen und Marketing für "Share" kümmert sich ein sechsköpfiges Junior-Management-Team des Burda-Hauses.

Teilen spiele eine immer größere Rolle und verändere unsere Gesellschaft nachhaltig, heißt es beim Verlag. "Geteilt werden Produkte, Dienstleistungen aber auch Wissen, Fähigkeiten, Meinungen oder Erlebnisse. Von Carsharing über Couchsurfing bis Crowdfunding – Teilen ist Teil des modernen Lifestyles und die Wirtschaft hat diese Entwicklung vor allem innerhalb einer jungen, einkommensstarken Zielgruppe erkannt und aufgegriffen." Maßgeblich angetrieben werde die Share Economy durch die Digitalisierung. Sie habe Geschäftsmodelle entstehen lassen, mit der vorhandene Ressourcen intelligenter verteilt werden könnten.

"Share" soll nun nicht weniger als das Magazin für die Share Economy werden: Es soll das Lebensgefühl unterhaltsam, informativ und ohne erhobenen Zeigefinger beschreiben. Flankiert wird das Magazin von einem Blog www.lets-share.de und Aktivitäten auf Social Media-Kanälen, wie Facebook.

Das "hochwertig ausgestattete Magazin" kommt am  6. Juli 2013 in einer Druckauflage von 80.000 Exemplaren zum Heftpreis von 3,90 Euro in den Zeitschriftenhandel. Findet es ausreichend Leser sei eine regelmäßige Erscheinungsweise im Superillu Verlag möglich, heißt es bei Burda. Erhältlich ist "Share" auch online unter www.lets-share.de.

04.07.2013
Ihre Kommentare
Kopf
Daniel Höly

Daniel Höly

Redaktionsleiter JUICED.de

04.07.2013
!

Ich freue mich ja nach wie vor über neue Magazingründungen (Meine Überzeugung: Print ist noch lange nicht tot!)... aber warum müssen es immer Lifestyle-Magazine sein? Ich will aber nicht meckern, denn ich arbeite ja selbst aktiv daran, das zu ändern bzw. eine Alternative für junge Erwachsene anzubieten: SHIFT (http://www.startnext.de/shift).

Die im Artikel verlinkte Webseite funktioniert bei mir übrigens derzeit nicht, schade.


Dieter Cohnen

04.07.2013
!

Wenn man das Video als das nimmt, was es wahrscheinlich ist (Zielgruppenbeschreibung und Identifikation), dann würde ich sagen, dass an dieser Stelle in ca. 12 Monaten stehen wird, das share wieder eingestellt wurde.

Shade....


Nemesis

05.07.2013
!

Puh, das Video war harter Stuff... Zielgruppe = WGs mit Hippstern, die natürlich alle voll auf Print stehen. iPad und so kennen die gar nicht;)

Wer heute noch Lifestyle-Blättchen rausbringt, sollte entweder ein richtig gutes Konzept haben oder zuviel Geld für solche Experimente.


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