Zurück auf Personalstand 2011: "Focus" will Stellen abbauen

 

Beim Burda-Flaggschiff "Focus" steht ein Stellenabbau an. Über Abfindungsregelungen möchte sich der Verlag kress-Infos zufolge von rund zehn Prozent der Mitarbeiter trennen. Ziel ist offenbar, den Personalstand wieder auf das Niveau von Ende 2011 zurückzufahren, nachdem zuletzt Mitarbeiter eingestellt wurden. 

Beim Burda-Flaggschiff "Focus" steht ein Stellenabbau an. Über Abfindungsregelungen möchte sich der Verlag kress-Infos zufolge von rund zehn Prozent der Mitarbeiter trennen. Ziel ist offenbar, den Personalstand wieder auf das Niveau von Ende 2011 zurückzufahren, nachdem zuletzt Mitarbeiter eingestellt wurden. 

Die neue Sparrunde wurde den "Focus"-Redakteuren bereits angekündigt, ab sofort sollen entsprechende Gespräche geführt werden. Ziel ist es laut offizieller Sprachregelung "einvernehmliche Lösungen" zu finden.  

"Möglichst sozialverträgliche Lösungen"

Den Abbau-Plan bestätigt man bei Burda. "Es trifft zu, dass der Verlag mit einigen Redaktionsmitgliedern Gespräche führt, um individuelle, einvernehmliche und möglichst sozialverträgliche Lösungen für die Beendigung des Arbeitsverhältnisses zu finden", heißt es auf eine entsprechende kress-Anfrage. "Das ist nichts Ungewöhnliches, nachdem seit 2012 in der Redaktion mehr als zehn Prozent Stellen aufgebaut wurden, insbesondere um die mobilen Angebote und das Hauptstadtbüro zu stärken."

Tatsächlich rechtfertigt die aktuelle Ertragssituation den zuletzt forcierten Ausbau des Berliner Büros, aber auch anderer Personalstände derzeit offenbar nicht mehr. Auf Nachfragen hielt man sich bei Burda zu den Sparplänen und zu dem Kostendruck bedeckt. 

Stellen-Einsparungen quer durch alle Ressorts

Wie zu hören ist, sollen zehn bis 15 Mitarbeiter eingespart werden - und das quer durch alle Bereiche. Angestrebt werden offenbar auch Altersteilzeit-Modelle. Ein Sozialplan ist angesichts der Größe des angestrebten Stellenabbaus nicht notwendig.

Zuletzt hatten einige Mitbewerber angekündigt, Personal abzubauen. Gerüchte kursierten etwa über einen Aderlass in der "Bild"-Gruppe.

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