Kooperation mit milliPay aus der Schweiz: Auch Ippen-Gruppe setzt auf Paid Content im Netz

24.07.2013
 

Die Verlagsgruppe Ippen ("Münchner Merkur", "tz") führt bezahlten Content im Internet ein. Um künftig "kostenpflichtige Mehrwertdienste kundenfreundlich anbieten zu können", macht der IT-Dienstleister Ippen Digital mit dem Schweizer Start-up milliPay gemeinsame Sache.

Die Verlagsgruppe Ippen ("Münchner Merkur", "tz") führt bezahlten Content im Internet ein. Um künftig "kostenpflichtige Mehrwertdienste kundenfreundlich anbieten zu können", macht der IT-Dienstleister Ippen Digital mit dem Schweizer Start-up milliPay gemeinsame Sache. 

Das 2011 gegründete milliPay ermöglicht, Klein- und Kleinstbeträge mit einem Klick zu transferieren. Das soll den Kunden Flexibilität beim Kauf von bezahltem Content bieten. "Wir sind das Kleingeld fürs Internet. Bis zu Beträgen von drei Euro sind wir unschlagbar", sagt Geschäftsleitungs-Mitglied Andreas Sprock.

Ab Herbst 2013 wird das Paymentverfahren milliPay auf den Websites der Ippen Verlagsgruppe zur Verfügung stehen. "Mit milliPay erweitern wir unsere Inhalts- und Distributionsplattform", erklärt Ippen-Digital-Geschäftsführer Cornelius Baier. "Wir diversifizieren unser Angebot und können zukünftig kostenpflichtige Mehrwertdienste mit einem einfachen und kundenfreundlichen Bezahlservice anbieten."

Hintergrund: Zuletzt hat der Zeit Verlag angekündigt, dass er auf seinem Internet-Angebot "Zeit Online" ein Bezahlmodell einrichten wird. Vorreiter bei den Bezahlmodellen im Internet ist in Deutschland Axel Springer mit dem Metered Model bei der Online-Ausgabe der "Welt" und "Bild Plus" bei "Bild.de". Auch die "FAZ" hat Paid-Content-Pläne für "FAZ.net", bei "Spiegel Online" und "Süddeutsche.de" hält man sich noch zurück. Laut BDZV haben in Deutschland mehr als 40 Zeitungstitel die Bezahlung im Netz eingeführt (kress.de vom 3. Juli 2013).

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