Schöpferische Zerstörer: Was der Mega-Deal für Funke und Springer bedeutet

 

Der Donnerschlag ist noch nicht verhallt: Vor zwei Wochen verkündeten die Axel Springer AG und die Funke Mediengruppe ein spektakuläres Geschäft, das die Medienbranche bis heute aufwühlt. Für 920 Mio Euro verkauft Springer die Regionalzeitungen "Berliner Morgenpost" und "Hamburger Abendblatt", Anzeigenblätter sowie sieben Programm- und Frauenzeitschriften an die Essener.

Der Donnerschlag ist noch nicht verhallt: Vor zwei Wochen verkündeten die Axel Springer AG und die Funke Mediengruppe ein spektakuläres Geschäft, das die Medienbranche bis heute aufwühlt. Für 920 Mio Euro verkauft Springer die Regionalzeitungen "Berliner Morgenpost" und "Hamburger Abendblatt", Anzeigenblätter sowie sieben Programm- und Frauenzeitschriften an die Essener (kress.de vom 25. Juli 2013).

Der Mega-Deal rührt am Selbstverständnis der Branche, er wird vielfach als Abwendung Springers vom Journalismus interpretiert. Vieles spricht indes dafür, den Schritt der beiden Medienhäuser nicht aus solchen grundsätzlichen Erwägungen zur Zukunft der Medien zu erklären, sondern aus ihrer jeweils spezifischen Interessenlage. Der kressreport zeigt in seiner aktuellen Ausgabe 16/2013, daher, warum der Verkauf bzw. Kauf der Zeitungen und Zeitschriften aus Sicht der beiden Gruppen strategisch sinnvoll ist - und wo die Risiken liegen: So bedeutet der hohe Kaufpreis, dass der Renditedruck für die Funke Gruppe noch weiter steigt.

Was der Mega-Deal zwischen Funke Mediengruppe und Axel Springer AG für die beiden Unternehmen und die Branche bedeutet, lesen Sie im neuen kressreport. Hier geht's zum Testabo!

Der kressreport analysiert auch die vielen offenen Fragen des Deals und wagt die Prognose, dass sich entgegen Mathias Döpfners Wunschvorstellung die Verbindungen zwischen Springers "Welt" und den beiden verkauften Regionalzeitungen, derzeit in einer Redaktionsgemeinschaft verbunden, mittelfristig lockern werden.

Welches Konfliktpotenzial die geplanten Gemeinschaftsunternehmen von Funke Gruppe und Springer haben und was der Verkauf für die Mitarbeiter bedeutet, lesen Abonnenten in der aktuellen Ausgabe des kressreports, die am 9. August erscheint. Eine spannende Lektüre, die sich auch im Abonnement lohnt. Testen Sie selbst!

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