"Hamburger Abendblatt": Löst Oberschelp Conrad beim DPV ab?

10.08.2013
 

Gruner + Jahr überlegt angeblich seine Vertriebstochter DPV umzubauen. Wie das "Hamburger Abendblatt" am Samstag berichtet, steht ein Wechsel an der Spitze des 500-Mann-Unternehmens offenbar unmittelbar bevor. DPV-Chef Olaf Conrad (Foto) soll sich mit sehr konkreten Abwanderungsgedanken tragen.

Gruner + Jahr überlegt angeblich seine Vertriebstochter DPV umzubauen. Wie das "Hamburger Abendblatt" am Samstag berichtet, steht ein Wechsel an der Spitze des 500-Mann-Unternehmens offenbar unmittelbar bevor. DPV-Chef Olaf Conrad soll sich mit sehr konkreten Abwanderungsgedanken tragen. Als Conrad-Nachfolger wird der Geschäftsführer von "Gala" , "Grazia" und "11 Freunde", Nils Oberschelp, gehandelt. Er würde langjährige Vertriebserfahrung aus seiner Zeit als Geschäftsführer beim Berliner Verlag ("Berliner Zeitung") mitbringen. 

"Medienmacher" Kai-Hinrich-Renner schreibt im "Hamburger Abendblatt" weiter, dass man sich im Verlagshaus am Baumwall für den Wettbewerb mit dem kürzlich angekündigten Vertriebs-Joint-Venture der Axel Springer AG ("Welt", "Bild") und der Funke Mediengruppe ("WAZ") rüsten wolle, in dem voraussichtlich über die Funke-Vertriebstochter MZV auch der Münchner Burda Verlag ("Bunte", "Focus") mitmischen werde. Zudem seien die Bemühungen des DPV im Digital-Geschäft wenig erfolgreich gewesen. Renner führt den von dem Vertriebsunternehmen mitentwickelten Online-Kiosk Pubbles als Beispiel an, der zum 30. September sein Endkundengeschäft einstellt. 

Bei Gruner + Jahr will man sich zu dem Bericht nicht äußern.

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