Google-Musikvideo-Portal: Vevo einigt sich mit Gema

 

Das Musikvideo-Portal Vevo hat das geschafft, was Anteilseigner Google bisher nicht gelang: sich mit der Gema zu einigen. Gegenüber "Golem.de" und "mobilszene.de" erklärte die deutsche Verwertungsgesellschaft: "Wir haben mit Vevo eine prinzipielle Einigung erzielt."

Das Musikvideo-Portal Vevo hat das geschafft, was Anteilseigner Google bisher nicht gelang: sich mit der Gema zu einigen. Gegenüber "Golem.de" und "mobilszene.de" erklärte die deutsche Verwertungsgesellschaft: "Wir haben mit Vevo eine prinzipielle Einigung erzielt." Weitere Details verriet die Gema nicht.

Das "Wall Street Journal" berichtet von einem Deutschlandstart von Vevo noch in diesem Herbst. Vevo betreibt eine werbefinanzierte Seite und zahlreiche Apps mit Musik-Videos und -Sendungen. Die Videos der drei Plattenfirmen Universal, Sony und EMI hostet Googles Videoplattform YouTube. An Vevo sind Sony Music, Universal Music, Abu Dhabi Media und Google beteiligt.

Die Vevo-Seite ist in den USA, Kanada, Großbritannien, Irland, Spanien, Italien, Frankreich, den Niederlanden, Australien, Neuseeland, Polen und Brasilien verfügbar. Viele der Musikvideos lassen sich über YouTube auch in anderen Ländern abrufen. In Deutschland verhindert jedoch bisher der Streit zwischen Google/YouTube und der Gema einen Start.

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Google hält die von der Gema geforderte Mindestvergütung von 0,375 Cent pro Musikstream für nicht akzeptabel, da YouTube im Gegensatz zu Download-Diensten wie iTunes keinen festen Umsatz pro Stream habe, sagte YouTube-Sprecherin Mounira Latrache im Februar der dpa. Statt Musikvideos sehen Nutzer in Deutschland eine Sperrtafel, die Google nach eigenen Angaben wegen großer rechtlicher und finanzieller Risiken schaltet. 

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