Milliarden-Deal: Was sich Microsoft vom Nokia-Kauf erhofft

 

Microsoft will 2018 einen Marktanteil von 15% am weltweiten Smartphone-Markt haben. Das geht aus einer Präsentation für Analysten hervor, in der der Konzern die 5,4 Mrd Euro teure Übernahme von Nokias Telefongeschäft erklärt.

Microsoft will 2018 einen Marktanteil von 15% am weltweiten Smartphone-Markt haben. Das geht aus einer Präsentation für Analysten hervor, in der der Konzern die 5,4 Mrd Euro teure Übernahme von Nokias Telefongeschäft erklärt. Erst am Montag meldeten die Marktforscher von Kantar, dass Microsofts Betriebssystem Windows Phone in wichtigen Märkten wie Frankreich, Großbritannien, Deutschland, Italien und Spanien mittlerweile auf 8,2% aller verkauften Smartphones installiert ist.

Trotz eigener Smartphones will Microsoft am OEM-Modell festhalten und Hersteller wie HTC, Samsung oder Huawei Windows-Phones bauen lassen. Microsoft-Manager Terry Myerson erachtet den Nokia-Kauf sogar als hilfreich für die OEMs.

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Bereits ab dem Geschäftsjahr 2015 soll sich der Kauf positiv auf den Gewinn auswirken. Die Marge pro verkauften Smartphone erhöht sich von unter 10 US-Dollar, die Microsoft im Rahmen der aktuellen Partnerschaft mit Nokia erhält, auf über 40 Dollar – so zumindest die Prognose des Konzerns.

Zu guter Letzt erhofft sich Microsoft vielleicht einen neuen CEO durch die Übernahme. Der "Seattle Times" sagte der scheidende CEO Steve Ballmer (Foto), dass Nokia-Manager Stephen Elop nun vom "externen zum internen Kandidaten" werde.

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