Angeblich zu teuer: Springer nicht mehr an Scout24 interessiert

 

Axel Springer verabschiedet sich aus dem Bieterrennen um die Telekom-Internet-Tochter Scout24. "Wir haben aktuell kein Interesse", sagte eine Konzernsprecherin am Donnerstag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur.

Axel Springer verabschiedet sich aus dem Bieterrennen um die Telekom-Internet-Tochter Scout24. "Wir haben aktuell kein Interesse", sagte eine Konzernsprecherin am Donnerstag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur.

Der Preis, der in den Verhandlung genannt wurde, habe sich für den Konzern angesichts der Wachstumsprognosen nicht mehr gerechnet, sagte eine mit den Verhandlungen vertraute Person am Donnerstag der Nachrichtenagentur Reuters.

Bereits Mitte April hatte das "manager magazin" gemeldet, dass ein Einstieg von Finanzinvestoren bei Scout24 immer wahrscheinlicher werde (kress.de vom 18. April 2013). Bertelsmann und Axel Springer hätten sich weitgehend aus dem Verkaufsprozess zurückgezogen. Grund: Die Preisvorstellungen der Telekom.

Anfang August sagte Springer-Boss Mathias Döpfner auf einer Telefonkonferenz anlässlich der Halbjahreszahlen: Die Scout-Gruppe sei nur interessant, wenn die Bewertung stimme. Angeblich soll die Scout24 mit 1,5 Mrd Euro bewerten worden sein (kress.de vom 7. August 2013).

Finanzinvestoren wie Apax und KKR denken angeblich über die Übernahme eines 30-prozentigen Anteils an dem Betreiber von Internetseiten wie ImmobilienScout24 und AutoScout24 nach, wie die "Financial Times" Anfang Juli berichtete.

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