Olaf Köhnke startet "stilwerk"-Magazin: "Mischung aus internationalem und regionalen Teil"

 

Olaf Köhnke, geschäftsführender Gesellschafter der Ringdrei Media Network GmbH in Hamburg, hat ein hübsches Stück fürs Portfolio ergattert: Mit seiner Agentur für Editorial und Corporate Media hat der ehemalige G + J- und Bauer-Manager ein Magazin für das Design-Kaufhaus stilwerk entwickelt, das am 17. Oktober Premiere hat.

Olaf Köhnke, geschäftsführender Gesellschafter der Ringdrei Media Network GmbH in Hamburg, hat ein hübsches Stück fürs Portfolio ergattert: Mit seiner Agentur für Editorial und Corporate Media hat der ehemalige G + J- und Bauer-Manager ein Magazin für das Design-Kaufhaus stilwerk entwickelt, das am 17. Oktober Premiere hat.

Für 2014 sind vier Ausgaben mit einer Druckauflage von 60.000 Exemplaren geplant. stilwerk hat Dependancen in Hamburg, Berlin, Düsseldorf und Wien, und für jeden dieser Standorte wird es eine regionalisierte Ausgabe mit einer Teilauflage von jeweils 15.000 Exemplaren geben.

Das "stilwerk"-Magazin wird über die Kaufhäuser und deren Partner vertrieben. Ein Zehntel der Auflage soll über den Zeitschriftenhandel abgesetzt werden: in den vier Städten, deren Speckgürtel und über ausgewählte Verkaufsstellen im ganzen Bundesgebiet. Das Heft wird am Büdchen acht Euro kosten.

"Black" and "White"

"Das Besondere an dem Magazin ist die Mischung aus einem internationalen und einem regionalen Teil", sagt Köhnke. Im internationalen Teil ("Black") geht es um Trends in Design, Architektur, Mode, Inneneinrichtung oder Kultur, um Reisen und People. In der ersten Ausgabe gibt es z.B. Interviews mit dem Modeschöpfer Hussein Chalayan, dem Kunstsammler und Gründer der Design Miami  Craig Robins und dem Designer Sebastian Herkner, der "sein London" vorstellt.

Im Regionalteil ("White") finden die Leser u. a. Informationen über lokale Einrichtungstrends oder Kulturtipps. An dieser Stelle präsentieren sich auch die stilwerk-Filialen sowie Unternehmen, die es auf eine ähnliche kaufkräftige Zielgruppe abgesehen haben wie etwa Autohändler der BMW- oder Jaguar-Liga.

Chefredakteur des "stilwerk"-Magazins ist Köhnkes Ober-Journalist Andreas Möller, früher u. a. Mitglied der Chefredaktion von "Bild" und Chefredakteur von "Park Avenue". Die Vermarktung besorgt Anja Visscher, ehemals Gesamtanzeigenleiterin People & Lifestyle bei der Bauer Media Group.

Eine 1/1-Anzeigenseite im "stilwerk"-Magazin kostet 8.900 Euro, gegen Aufschlag lassen sich in dem CP-Produkt auch Editorials buchen. Im Angebot hat Köhnke zudem ein Augmented-Reality-Element. Mit Hilfe der Smartphone-App Layar können Werbekunden ihre Anzeigen mit digitalen Inhalten verknüpfen, etwa Audio- oder Video-Spots.

Ihre Kommentare
Kopf

Kurt Breme

07.09.2013
!

So ganz kreativ kann Herr Köhnke ja nicht sein, sonst hätte er bei der Namensfindung "ringdrei" nicht den Titel einer länger bestehenden Agentur kopiert und durch zwei Zusatzwörter aufgehübscht. Kollegial ist es in keinem Fall.


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