"Muss sein Publikum erst finden": ZDF will "Inka!" trotz mieser Werte weiter zeigen

 

Zwei Wochen lang ist Inka Bause nun mit ihrem eigenen Talk-Format im ZDF auf Sendung. Zufrieden können die Mainzer mit "Inka" aber nicht sein - Reichweiten und Marktanteile bewegen sich seit dem Start auf einem katastrophalen Niveau.

Zwei Wochen lang ist Inka Bause nun mit ihrem eigenen Talk-Format im ZDF auf Sendung. Zufrieden können die Mainzer mit "Inka" aber nicht sein - Reichweiten und Marktanteile bewegen sich seit dem Start auf einem katastrophalen Niveau. 

Allerdings konnte man beim ZDF laut "FAZ" in den ersten zwei Wochen nicht eingreifen, weil die Folgen bereits vorproduziert waren. Nun wolle man “weiter intensiv” am Format arbeiten, versichert ZDF-Sprecher Stefan Unglaube der Tageszeitung. Er sagt aber auch, "dass das neue Format sein Publikum erst finden muss". Außerdem brauche es "etwas" Entwicklungszeit. 

Ob sich "Inka" aber auch mit "etwas" Entwicklungszeit auf ein gutes Quoten-Niveau aufschwingen kann, ist fraglich. Bereits zum Start sahen nur 810.000 Menschen zu (kress.de vom 3. September 2013). Die zweite Folge schauten dann schon nur noch 720.000 Zuschauer. Zwischenzeitlich schalteten lediglich 340.000 Menschen ein - viel zu wenig für das ZDF. 

Dennoch wollen die Mainzer durchhalten und den Vertrag mit Bause erfüllen, schreibt die "FAZ". Dieser umfasse 80 Sendungen bis Ende des Jahres. Damit es in den kommenden Wochen bergauf geht, kümmern sich nun angeblich die Redaktion von "Markus Lanz" sowie eine Show-Redaktion um die Sendung. 

Man sei von Inka Bause als neuer Moderatorin im ZDF überzeugt, sagt Sendersprecher Unglaube. Von ihrer Talkshow redet er dabei nicht. 

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