Mit neuem Konzept aus der Sommerpause: "Die 'Wetten, dass'-Akzeptanz sollte nicht tiefer rutschen"

22.09.2013
 

ZDF-Unterhaltungschef Oliver Fuchs hatte die Neuorientierung von "Wetten,dass..?" nach der Mallorca-Sendung angekündigt. Inhaltlich und organisatorisch wollte man sich neu aufstellen. Die neue Spitze Oliver Heidemann sollte der Show frischen Spirit geben.

ZDF-Unterhaltungschef Oliver Fuchs hatte die Neuorientierung von "Wetten,dass..?" nach der Mallorca-Sendung angekündigt. Inhaltlich und organisatorisch wollte man sich neu aufstellen. Die neue Spitze Oliver Heidemann sollte der Show frischen Spirit geben (kress.de vom 24. Juni 2013). Jetzt berichtet die "BamS" über die Änderungen: Ab übernächsten Samstag, wenn die neue Staffel startet, wird die umstrittene "Lanz-Challenge"gestrichen. Nach dem Abgang von Cindy aus Marzahn soll auch die Stelle der Co-Moderatorin abgeschafft werden. Einzige Ausnahme: Michelle Hunziker wird ihre Wettschuld begleichen und für eine Show als Assistentin zurückkehren. Dazu sollen C-Promis der Bühne künftig fernbleiben. Diese haben die Macher indes auch verändert: Der fahrbare Couch-Bereich ist komplett mit Teppich ausgestattet. Das ZDF spricht laut "BamS" von einer "Wohlfühl-Insel". Ein großer runder Gästetisch soll Wohnzimmer-Atmosphäre aufkommen lassen.

ZDF-Showchef Oliver Fuchs gegenüber "Bild am Sonntag": "Der Fokus soll wieder mehr auf den Wetten liegen und ihren Kandidaten, auf Hollywood-Glamour und deutschen Top-Stars, auf deutschen und internationalen Musik-Acts." Beim Neustart am 5. Oktober schauen Harrison Ford, Sylvester Stallone und Cher vorbei. Auch neu: "Der Wettkönig bekommt kein gesponsertes Auto mehr, sondern einen Geldpreis von 50.000 Euro", so Fuchs. Er stellt für die "Wetten, dass..?"-Zukunft unmissverständlich klar: "Die Akzeptanz sollte nicht tiefer rutschen als zuletzt." Bei der Mallorca-Sommerausgabe Anfang Juni waren nur noch 6,7 Mio Zuschauer zugegen.

Ihre Kommentare
Kopf

Andreas Tsilis

23.09.2013
!

Wohlfühlatmosphäre und Stars der 80-90er Jahre sollen es also richten.
Na, denn. Ein super Konzept, vom Steuerzahler finanziert - mehr geht wohl nicht.


Kai

23.09.2013
!

"vom Steuerzahler finanziert" - diese Falschaussage wird auch durch die unendlichste Wiederholung nicht richtiger und nervt. Aus gutem Grund ist das ein Rundfunkbeitrag, der _nicht_ vom Staat erhoben wird. (Dass es mit der Staatsferne des Rundfunks aufgrund der falschen Personen in den Gremien in der Praxis Probleme gibt, steht auf einem anderen Blatt)


BS

25.09.2013
!

Na ja, wenn sich zwei streiten: Klären wir das ganze doch einfach sachlich: laut 3.Rundfunkstaatsvertrag in §13: ... vorrangige Finanzierungsquelle ist der Rundfunkbeitrag. Gegen eben diesen neuen Rundfunkbeitrag gibt es mehrere Klagen. Hier soll schwerpunktmäßig auf die These eingegangen werden, dass die Länder den Rundfunkbeitrag gar nicht hätten regeln dürfen, weil er im Kern eine Steuer sei. Also ist Wiederholung angesagt: "Vom Steuerzahler finanziert" war also schon sehr richtig.


X

Kommentar als bedenklich melden

 
×

Bestätigung

Dieser Kommentar wurde erfolgreich gepetzt.

×

Oooooooooops

Beim Petzen trat ein Fehler auf. Versuchen Sie es bitte noch einmal.

Weitere Beiträge zu diesem Thema
Inhalt konnte nicht geladen werden.