Bislang aufwendigstes Product Placement: ProSieben lässt Werbepartner direkt in "Fashion Hero"

04.10.2013
 
 

Sabine Eckhardt (Foto), 41, ist von der Vermarktungskraft des Designer-Castings "Fashion Hero" überzeugt, das am 9. Oktober auf ProSieben startet. "'Fashion Hero' ist größer, glamouröser und weniger kompliziert als das, was wir zuletzt in diesem Genre versucht haben", sagt die Geschäftsführerin der Kreativwerbefirma SevenOne Ad Factory und des ProSiebenSat.1-Vermarkters SevenOne Media.

Sabine Eckhardt (Foto), 41, Geschäftsführerin der Kreativwerbefirma SevenOne Ad Factory und des ProSiebenSat.1-Vermarkters SevenOne Media, ist von der Vermarktungskraft des Designer-Castings "Fashion Hero" überzeugt. Am 9. Oktober startet es auf ProSieben. Zugleich setzt ProSiebenSat.1 mit "Fashion Hero" ihr aufwendigstes Product Placement seit der Liberalisierung der Werberichtlinien im April 2010 um. "'Fashion Hero' ist größer, glamouröser und weniger kompliziert als das, was wir zuletzt in diesem Genre versucht haben", sagt Eckhardt im neuen kressreport (EVT: 4. Oktober).

Der Clou des Formats: Einen Tag nach der Sendung sind die in der Show präsentierten Designer-Stücke tatsächlich im Handel zu kaufen – vorausgesetzt, sie erhalten den Zuschlag eines der Handelsunternehmen, die direkt in das Casting integriert sind. Als da wären: das Modelabel s.Oliver, vertreten durch die frühere "Cosmopolitan"-Chefredakteurin Petra Winter, die Kaufhauskette Karstadt (André Maeder) und der britische Online-Modehändler Asos (Anne Rech).

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"Die Verantwortlichen haben sehr schnell zugesagt, als klar war, dass sie selbst Teil der Show sein würden. Es hat keine große Überzeugungsarbeit gebraucht", sagt Eckhardt. Per Lizenzvertrag verlängern die Partner die Placements in ihre Online-Shops und an den Point of Sale. Als moralische Stütze und fachliche Berater stellt ProSieben den Nachwuchsdesignern eine Mentorengruppen um Supermodel Claudia Schiffer zur Seite. Produziert wird "Fashion Hero" von Tresor TV.

Was sich ProSiebenSat.1 von dem Designer-Casting verspricht und warum die Sendergruppe nach Flops wie "Die Model-WG" oder "Fashion & Fame" erneut auf ein Mode-Format setzt, lesen Abonnenten im kressreport 20.13, der am 4. Oktober gedruckt und als ePaper erscheint. Dort spricht auch Ex-"Cosmo"-Chefin Petra Winter über ihren Anteil an der Show.

Autor: Peer Schader

 

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