RTL-"Supertalent" siegt am Freitag gleich doppelt: Frust-Quoten für den Sat.1-"Fernsehpreis"

 

In dieser Form hat der Deutsche Fernsehpreis keine Zukunft: Zur lieblosen Gala-Aufbereitung mit den Sat.1-Verlegenheitsmoderatoren Cindy aus Marzahn und Oliver Pocher kam der miese Sendeplatz (Freitagspätabends, zwei Tage nach der Verleihung) - und nun die Grusel-Quoten: Nicht mehr als 960.000 Zuschauer (insgesamt!) wollten die Übertragung sehen.

In dieser Form hat der Deutsche Fernsehpreis keine Zukunft: Zur lieblosen Gala-Aufbereitung mit den Sat.1-Verlegenheitsmoderatoren Cindy aus Marzahn und Oliver Pocher kam der miese Sendeplatz (Freitagspätabends, zwei Tage nach der Verleihung) - und nun die Grusel-Quoten: Nicht mehr als 960.000 Zuschauer (insgesamt!) wollten die Übertragung sehen. Bei den 14- bis 49-Jährigen sah es mit 530.000 Werberelevanten und einem jämmerlichen Marktanteil von 7,7% um 22:15 Uhr sogar noch schlimmer aus. 

"Das Supertalent" legt zu und siegt doppelt

Freitagssieger in beiden Klassen wurde das RTL-"Supertalent": Wegen des Highlight-Kampfs von Wladimir Klitschko (gegen Alexander Povetkin, nicht nur gegen Sparring-Leichtgewicht Markus Lanz) am Samstagabend rutschte die Vorzeigeshow auf den ungewohnten Freitagabend-Sendeplatz.

Die Fans waren mehr als einverstanden. Mit 6,06 Mio siegte RTL bei den Gesamtzuschauern. 3,41 Mio Werberelevanten ließen den Sendungsschnitt auf 31,3% hochschnellen. Zum Vergleich: Bei der Rückkehr am vergangenen Samstag waren es 27,3%.

Mitgerissen wurde die Anschlussshow "Martin Rütter live! Der tut nix": Sie brachte es in der Zielgruppe auf immerhin 20,5%. 

ProSieben-"Thor" behauptet sich wacker

Beachtlich allerdings auch die Primetime-Quote für ProSieben: Hier schlug sich die "Thor" mit 15,6% sehr kriegerisch. "The Dark Knight" brachte es danach auf 16,5%.

Sat.1 hatte bereits den Hauptabend versemmelt: "Kiss & Kill" erreichte lediglich 750.000 Werberelevante. Mit 7,0% ist kein Staat zu machen.

RTL II fuhr mit "The Fast and the Furious: Tokyo Drift" zunächst im falschen Gang (5,7%). Besser lief's im Anschluss für "American History X" (10,8%).

Super RTL-Kinderserie schlägt kabel eins-Krimi

Eindrucksvoll: Die erste Dreamworks-Serie "Dragons - Die Reiter von Berk" brachte Super RTL zur besten Sendezeit immerhin 420.000 jüngere Zuschauer ein (3,9%). Das waren mehr, als sich um 20:15 Uhr für die schwindsüchtige kabel eins-Krimiserie "Unforgettable" (300.000, 2,0%) entschieden hatten.

Bleiben die Öffentlich-Rechtlichen: Das ZDF landete mit "Der Alte" (4,86 Mio Gesamtzuschauer) auf dem zweiten Reichweiten-Platz hinter RTL. Die ARD-Komödie "Weniger ist mehr" lockte 4,31 Mio Zuschauer ab drei Jahren an.

Ihre Kommentare
Kopf

Genießt es!

05.10.2013
!

Daran kann man erkennen, wie ungeheuer "wichtig" der Branche dieser Preis ist; und 2. müssen die ja eine ungeheuere Angst davor haben, dass irgendeine(r) à la MRR aus dem Ruder läuft, oder was ist der Grund dafür, nicht "live" zu senden?

Hey Leute, das ist sozusagen unser "Oscar"! Also: Traut euch was und sendet "live"; dann geht auch die Quote wieder hoch.


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