ProQuote freut sich: Susanne Amann wird Vize-Ressortleiterin beim "Spiegel"

 

Der Frauenanteil unter Deutschlands Zeitungschefs steigt – von zwei auf drei Prozent. Das vermeldet die Journalisteninitiative ProQuote. Ein weiterer Grund zur Freude bringt die neueste "Spiegel"-Personalie" für den Verein mit sich: Denn das Nachrichtenmagazin ernennt Susanne Amann, 37, zur stellvertretende Ressortleiterin der Wirtschaft.

Der Frauenanteil unter Deutschlands Zeitungschefs steigt – von zwei auf drei Prozent. Das vermeldet die Journalisteninitiative ProQuote. Ein weiterer Grund zur Freude bringt die neueste "Spiegel"-Personalie" für den Verein mit sich: Denn das Nachrichtenmagazin ernennt Susanne Amann, 37, zur stellvertretende Ressortleiterin der Wirtschaft.

Zuletzt kritisierte ProQuote das "Handelsblatt", weil Quotengegner Thomas Tuma dort Vize-Chef wird (kress.de vom 10. September 2013). Tuma ist derzeit noch  Leiter des Wirtschafts- und Medienressorts beim "Spiegel".

Thomas Tuma habe die Frauenquote vehement abgelehnt, sagt Lisa Ortgies, stellvertretende Vorsitzende von ProQuote Medien e.V.. Es sei eine schöne Ironie der Geschichte, dass auf ihn jetzt ein Gründungsmitlied von ProQuote folge.

So ganz stimmt das aber nicht. Ressortleiter Wirtschaft ist und bleibt Armin Mahler in Hamburg und Michael Sauga in Berlin. Künftig wird es also zwei und nicht mehr drei Ressortleiter geben, erklärt ein "Spiegel"-Sprecher auf kress-Nachfrage. Dafür gibt es ab 1. November aber zwei stellvertretende Ressortleiter: wie bisher Marcel Rosenbach und - neu - Susanne Amman.

Besonders erfreulich ist es für den Verein auch, dass "ausgerechnet zwei konservative Blätter" Frauen an die Spitze setzten: Marion Horn, 47, ist seit Anfang Oktober Chefredakteurin der "Bild am Sonntag" und Bettina Bäumlisberger, 56, führt ab dem kommenden Jahr den "Münchner Merkur" (kress.de vom 8. Oktober 2013).

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