"Journalist, dem die Redaktionen vertrauen": Oliver Stolle übernimmt Chefredaktion von "Neon"/"Nido"

22.10.2013
 

Oliver Stolle, 39, wird mit Jahresbeginn 2014 Chefredakteur der G+J-Zeitschriften  "Neon" und "Nido". Stolle ist seit 2003 bei "Neon"/"Nido", zuvor als Textchef und zuletzt Berater der Chefredaktion.

Oliver Stolle, 39, wird mit Jahresbeginn 2014 Chefredakteur der G+J-Zeitschriften  "Neon" und "Nido". Stolle ist seit 2003 bei "Neon"/"Nido", zuvor als Textchef und zuletzt Berater der Chefredaktion. Er übernimmt den Job von Vera Schroeder, 36, und Patrick Bauer, 29, die sich entschieden hätten, neue berufliche Wege zu gehen. Beide werden den Umzug der Münchner Redaktionen  von "Neon" und "Nido" nach Hamburg im kommenden Jahr konstruktiv begleiten und mit Rat zur Seite stehen, verspricht Gruner + Jahr.

Andreas Petzold, "Neon"-Herausgeber findet es "sehr schade, dass Vera Schroeder und Patrick Bauer eigene Wege gehen". Er respektiert ihre Entscheidung: "Die beiden sind großartige Journalisten, das haben sie auch durch die konsequente Weiterentwicklung von Neon und Nido gezeigt." Der neue Chefredakteur Oliver Stolle sei "erfahren, ideenreich - ein kompetenter Journalist, dem die Redaktionen vertrauen". "Um die einzigartige und komplexe DNA der Marken Neon und Nido im Redaktionsalltag umzusetzen und weiter zu entwickeln, bemühen wir uns traditionell, die Führungskräfte im eigenen Haus zu entdecken und zu fördern", so Petzold.

Frank Stahmer, Verlagsgeschäftsführer kündigt an: "Oliver Stolle wird mit der Redaktion den besonderen Neon/Nid-Spirit in den Norden bringen. Vera Schroeder und Patrick Bauer danke ich ganz herzlich für ihre tolle Arbeit, die beiden haben die Redaktionen als Doppelspitze wunderbar geleitet."

Hintergrund: Die "FAZ" hat am Dienstag berichtet, dass bei den Redaktionen von "Neon" / "Nido" der Widerstand gegen die von G+J verfügte Standortverlagerung nach Hamburg so groß ist, dass sich der Umzug vielleicht verzögert. "Möglicherweise" bekämen die betroffenen Redakteure zwei Monate mehr Bedenkzeit, so die "FAZ". Ursprünglich hätten sie sich bis Anfang November für oder gegen Hamburg entscheiden sollen.

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