Erst seit dem 1. Oktober im Amt: Limbourg will DW-Programmdirektionen fusionieren

 

Peter Limbourg ist erst seit dem 1. Oktober Intendant der Deutschen Welle (DW) und krempelt den Sender schon jetzt kräftig um. Limbourg will die Programmdirektionen Multimedia Regional und Multimedia International zusammenführen, ein DW-Sprecher bestätigte das gegenüber dem "Tagesspiegel".

Peter Limbourg ist erst seit dem 1. Oktober Intendant der Deutschen Welle (DW) und krempelt den Sender schon jetzt kräftig um. Limbourg will die Programmdirektionen Multimedia Regional und Multimedia International zusammenführen, ein DW-Sprecher bestätigte das gegenüber dem "Tagesspiegel".

Beide Programmbereiche sollen via TV, Online und Audio in Zukunft "Programm aus einem Guss" liefern, schreibt die Tageszeitung. Derzeit laufen die Gespräche, wer Chef der beiden zusammengeführten Bereiche werden soll, sagt DW-Sprecher Johannes Hoffmann. In Kürze wolle man die Gespräche abschließen. 

Peter Limbourg bevorzugt nach "Tagesspiegel"-Infos eine interne Lösung. Das müsse aber nicht unbedingt heißen, dass die beiden amtierenden Direktoren Christian Gramsch (Regional) und Christoph Lanz (Global) höhere Chancen auf den Posten hätten. Gerüchte, Gramsch und Lanz seien bereits freigestellt und würden noch Gehalt bis zum Ende ihre Vertragslaufzeit bekommen, dementierte DW-Sprecher Hoffmann. 

Einen Personalabbau soll es durch die Reform der zwei Programmdirektionen nicht geben. Die Deutsche Welle ist in Bonn und Berlin tätig und beschäftigt 1.500 fest angestellte Mitarbeiter und ebenso viele freie Mitarbeiter. Im März wurde bekannt, dass mit Peter Limbourg der Informationsdirektor der ProSiebenSat.1-Gruppe neuer Intendant des Auslandssenders wird (kress.de vom 15. März 2013). 

Ihre Kommentare
Kopf
Weitere Beiträge zu diesem Thema
Inhalt konnte nicht geladen werden.