Mit eigener Kolumne in der "Welt": Matthias Matussek wechselt zu Axel Springer

 

Journalist Matthias Matussek arbeitet in Zukunft zwar weiterhin in Hamburg, allerdings nicht mehr beim "Spiegel". Nach "Clap"-Informationen wechselt der Autor "in Kürze" zum Axel Springer Verlag.

Journalist Matthias Matussek arbeitet in Zukunft zwar weiterhin in Hamburg, allerdings nicht mehr beim "Spiegel". Nach "Clap"-Informationen wechselt der Autor "in Kürze" zum Axel Springer Verlag. Dort soll er unter anderem bei der "Welt" eine eigene Kolumne erhalten.

Weitere Details sind noch nicht bekannt. Matusseks Wechsel wird aber nicht so viel Staub aufwirbeln wie die Jobveränderung von Nikolaus Blome: Der ehemalige "Bild"-Vizechefredakteur wechselte zum 15. Oktober zum "Spiegel" und hatte damit unter anderem für Proteste der Mitarbeiter KG gesorgt (kress.de vom 23. August 2013). 

Matussek passt auf den ersten Blick gut zu Axel Springer, besonders zur "Welt"-Gruppe. Dort hat man mit Henryk M. Broder schon einen anderen, streitbaren Kolumnisten. Beim "Spiegel" stand Matussek schon das ein oder andere Mal zur Diskussion, 2008 wurde er als Kulturchef des Nachrichtenmagazins geschasst (kress.de vom 16. März 2008).

Zuletzt sorgte Matussek für Schlagzeilen, als er in der Late-Night-Show von Kurt Krömer auftrat und die Ausstrahlung danach per Gerichtsbeschluss verbieten wollte. Letztendlich scheiterte er sowohl vor dem Landgericht als auch vor dem Oberlandesgericht (kress.de vom 16. August 2013). Sein zukünftiger Kollege, Henryk M. Broder, riet ihm schon damals: "Beschwer dich nicht, nimm's sportlich".

Ihre Kommentare
Kopf
Oliver Helbing

Oliver Helbing

helbingfinancials.de
Inhaber

28.10.2013
!

Wie die Zeiten sich ändern. Früher wechselten talentierte Journalisten von Springer zum Spiegel. Heute läuft das in die entgegengesetzte Richtung.


AKS

29.10.2013
!

Herzlichen Glückwunsch! Springer kann sich also über einen bibelfesten Katholiken und wertkonservativen Medien-Schreihals mehr freuen... Fragte mich argwöhnisch schon seit längerem, was diesen Mann noch am Spiegel festhalten ließ - oder umgedreht.


Matthias Hodel-Elfeldt

Matthias Hodel-Elfeldt

DELPHI INSTITUTE International
Managing Partner

29.10.2013
!

Medien-Schreihals, treffend beschrieben. Vielleicht will der geneigte Leser solche ja weder bei dem einen noch bei dem anderen Blatt haben. Wobei das Schreien der Ausdruck von 'unbedingt gehört werden wollen' sein könnte, was entschuldbar wäre. Nicht akzeptabel ist, dass dann, wenn andere noch lauter und unqualifizierter schreien (Krömer) der Medien-Schreihals sofort nach der Zensur ruft. Gut, dass sich da keine gerichtliche Zustimmung gefunden hat.


B. Leicht

B. Leicht

Lite Music Productions

29.10.2013
!

Schreiben und Schreien widerspricht sich ja auch irgendwie ... Vielleicht schreibt MM ja schreiend. Ich jedenfalls finde das zum Brüllen komisch.

Ernst beiseite: Wie wir alle spätestens seit Augstein ./. Blome oder Becker ./. Pocher wissen:

"Pack schlägt sich, Pack verträgt sich."


Thomas Bauer

Thomas Bauer

TOM-Verlag
Verlagsleiter

29.10.2013
!

@Oliver Helbing:
Wieso? Inwiefern umgekehrt? Wer welchselt Ihrer Meinung nach zu Springer? Die Gescheiten oder die Gescheiterten? ;-)
Die die lauter schreien als der Inhalt es hergibt (eben darum)? Na dann passt es ja jetzt prima, im Hause Springer…


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