22.09.1999
 
 

Weiß-Blau
ist die Lösung im Poker um die Radio-Beteiligungen des Nürnberger Sebaldus-Verlags. Das monatelange Gerangel läuft aller Wahrscheinlichkeit nach darauf hinaus, dass der Burda-Verlag zusammen mit bayerischen Verlegern einen Großteil an der Sebaldus-Tochter Studio Gong halten wird: Burda 40 %, bayerische Tageszeitungsverlage 40 % und der Telefonbuchverleger Gunther Oschmann 10 %. Die restlichen Anteile werden "Focus"-Chef Helmut Markwort (5 %), der ehemalige Sebaldus-Manager Klaus Küber (4 %) und der ehemalige CSU-Bundestagsabgeordnete Eicke Götz (1 %) unter sich aufteilen. Allerdings ist der Vertrag zwischen Sebaldus und dem Konsortium noch nicht unterschrieben. Und am 14. Oktober muss der Medienrat der BLM Bayerischen Landeszentrale für neue Medien den Verkauf von Studio Gong absegnen.

 

Ihre Kommentare
Kopf
Inhalt konnte nicht geladen werden.