Branchen-Klatsch zum Weiterschenken: Bulo jagt die Medienfuzzis

 

Kaum vorstellbar, aber wahr: Es gibt Themen, die die Medienbranche wirklich bewegen, aber von kress noch nicht in allen finsteren Details ausrecherchiert sind. Um jetzt schon vorauszusehen, wie "Bild"-Boss Kai Diekmann "Focus" und "Spiegel" mitregiert und alle Titel dann zu Funke verschiebt, braucht man Phantasie. Peter "Bulo" Böhling hat sie.

Kaum vorstellbar, aber wahr: Es gibt Themen, die die Medienbranche wirklich bewegen, aber von kress noch nicht in allen finsteren Details ausrecherchiert sind. Um jetzt schon vorauszusehen, wie "Bild"-Boss Kai Diekmann "Focus" und "Spiegel" mitregiert und alle Titel dann zu Funke verschiebt, braucht man Phantasie. Peter "Bulo" Böhling hat sie. 

Nicht jede Zeichnung im neuesten Band "Die Kastrop, der Bildmann, Netzer & Ich" (Verlag JMB, Hannover) drängt sich auf, bei einigen pfeift im Hintergrund der alte Gassenhauer "Smells Like Zweitverwertung" mit, aber vieles ist doch ziemlich gnadenlos. Gnadenlos gut.

Der eine von zwei "Clap"-Chefredakteuren, zwischenzeitliche "Pardon"-Wiederbeleber und eben auch Cartoonist kommt viel rum und spricht die Mächtigen und Gerne-Mächtigen der Branche. In 50 "illustrierten Begegnungen mit illustren Medienfuzzis" kann man noch einmal miterleben, was Bulo durch den Kopf und in den Zeichenstift schoss.

Besonders "angetan" hat es ihm G+J-Chefin Julia Jäkel, die als harte Saniererin und Gründerin von "Communities of No Interest" portraitiert wird. Und über "Huffington Post" oder das hektische Hampeln von Online-Bezahlschranken schmunzelt man doch gerne.

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2019/#10

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