Er soll ein digitales Politikformat entwickeln: Georg Mascolo geht angeblich zu Axel Springer

 

Der ehemalige "Spiegel"-Chefredakteur Georg Mascolo arbeitet ab 2014 angeblich für Axel Springer. Dort soll er ein Digitalformat mit Themenschwerpunkt Politik entwickeln, das sich durch investigative Recherche abhebt. Das berichtet "Meedia" und beruft sich auf Unternehmenskreise.

Der ehemalige "Spiegel"-Chefredakteur Georg Mascolo arbeitet ab 2014 angeblich für Axel Springer. Dort soll er ein Digitalformat mit Themenschwerpunkt Politik entwickeln, das sich durch investigative Recherche abhebt. Das berichtet "Meedia" und beruft sich auf Unternehmenskreise. Bei Springer wollte man sich jedoch nicht dazu äußern.

Mascolos ehemaliger Kollege Mathias Müller von Blumencron ist bereits bei der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" unter gekommen. Dort verantwortet er seit dem 1. Oktober als Chefredakteur Digitale Medien die Weiterentwicklung sämtlicher digitaler Angebote der "FAZ".

Mascolo und von Blumencron sind im April aus der "Spiegel"-Chefredaktion "wegen unterschiedlicher Auffassungen zur strategischen Ausrichtung abberufen und beurlaubt" worden (kress.de vom 9. April 2013).

Georg Mascolo kam 1988 zu "Spiegel TV", wo er Berichte und Dokumentationen verfasste, vor allem über das Ende der DDR und die Wiedervereinigung. 1992 wechselte er zum Nachrichten-Magazin, wo er später stellvertretender Leiter des Berliner Büros und danach Leiter des Deutschland-Ressorts in Hamburg war. Im August 2004 ging er als politischer Korrespondent für den "Spiegel" nach Washington. Ab Juli 2007 leitete er mit Dirk Kurbjuweit das Hauptstadtbüro in Berlin, bevor er im Februar 2008 Chefredakteur des "Spiegel" wurde.

Im Februar 2011 erweiterte die Chefredaktion ihr Aufgabengebiet und übernahm zusätzlich die Verantwortung für alle redaktionellen Angebote der Marke "Spiegel" in den Medienkanälen Online und Digital. Im Zuge dessen wurden die Zuständigkeiten in der Doppelspitze neu verteilt: Mascolo übernahm die Alleinverantwortung für das Nachrichten-Magazin "Der Spiegel", von Blumencron bekam die Alleinverantwortung aller digitalen Angebote unter der Marke "Spiegel", einschließlich "Spiegel Online".

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