Nikolaus-Geschenk: Google bringt Musikstreaming-Dienst nach Deutschland

 

Mit "Google Play Music: All Access" besitzt Google bereits seit Mai 2013 in den USA einen Spotify-Konkurrenten. Nun bringt der Suchmaschinenriese seinen Musikstreaming-Dienst unter dem Namen "Google Play Music All-Inclusive" nach Deutschland. "All-Inclusive" bietet unbegrenzten Zugriff auf mehr als 20 Mio Songs.

Mit "Google Play Music: All Access" besitzt Google bereits seit Mai 2013 in den USA einen Spotify-Konkurrenten. Nun bringt der Suchmaschinenriese seinen Musikstreaming-Dienst unter dem Namen "Google Play Music All-Inclusive" nach Deutschland.

"All-Inclusive" bietet unbegrenzten Zugriff auf mehr als 20 Mio Songs, verkündet Sara Hecht, Produkt Manager für Google Play Music, im "Google Blog". Der Dienst läuft auf Android und iOS-Betriebssystemen (iPhone und iPod) sowie Laptops und Desktop-Computer.

Das Ganze kostet - erst einmal - gar nichts: Nutzer können "All-Inclusive" ab sofort 30 Tage kostenlos ausprobieren. Bei einer Anmeldung bis zum 15. Januar 2014 verlangt Google außerdem dauerhaft nur 7,99 Euro pro Monat. Der reguläre Preis für eine Anmeldung nach dem 15. Januar beträgt 9,99 Euro pro Monat. Für alle neuen Nutzer besteht immer die Möglichkeit, "All-Inclusive" 30 Tage kostenlos zu testen.

Wer den Dienst nutzt, kann auch die eigene Musiksammlung zu der "Google Play Music"-Sammlung hinzufügen. Bis zu 20.000 Titel können kostenlos online gespeichert und zusammen mit dem "All-Inclusive"-Angebot auf iPhone & Co. oder online unter "play.google.com" abgespielt werden. Die Songs lassen sich zudem auf dem jeweiligen Gerät speichern und sind damit auch offline verfügbar.

Vertrag mit der Gema geschlossen

Für den neuen Musikstreaming-Dienst hat sich Google mit der Gema vertraglich geeinigt. "Wir freuen uns, dass mit dem Streaming-Abonnement-Service von Google Play nun ein weiterer internationaler Dienst in Deutschland startet", sagt Harald Heker, Vorstandsvorsitzender der Gema.

Und weiter sagt er: "Das erweiterte Angebot von Google Play Music zeigt ein weiteres Mal, dass die Gema Tarife im Onlinebereich etabliert hat, die einerseits unseren Urhebern und ihren Musikverlagen angemessene Vergütungen sicherstellen und andererseits den Ausbau digitaler Musikangebote ermöglichen". Die Gema hat bereits Verträge mit bezahlten bzw. werbefinanzierten Streamingdiensten wie Spotify, Vevo und Deezer geschlossen.

Google plant außerdem für seine Video-Plattform YouTube ein Abo-Modell für Musikstreaming einzuführen (kress.de vom 25. Oktober 2013). Das Angebot könnte noch in diesem Jahr an den Start gehen.

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