Noch ein Metered model: "Augsburger Allgemeine" baut auf Paywall

 

Geld verdienen mit Online-Inhalten will nun auch die "Augsburger Allgemeine" (Mediengruppe Pressedruck): Zum 12. Dezember wird eine Paywall heruntergelassen. Dann sind das Online- und das Mobile-Angebot nur noch gegen Bezahlung uneingeschränkt nutzbar.

Geld verdienen mit Online-Inhalten will nun auch die "Augsburger Allgemeine" (Mediengruppe Pressedruck): Zum 12. Dezember wird eine Paywall heruntergelassen. Dann sind das Online- und das Mobile-Angebot nur noch gegen Bezahlung uneingeschränkt nutzbar.

Bei der "Augsburger Allgemeine" kommt das so genannte Metered Modell zum Einsatz: Künftig sind also nur noch zehn Artikel pro Kalendermonat kostenlos. Nutzer, die sich mit ihren persönlichen Daten registrieren, erhalten ein Freikontingent von 20 Artikeln pro Kalendermonat. Wer mehr lesen will, bucht eines der digitalen Angebote.

Abonnenten der Zeitung können das Multimedia-Paket "Augsburger Allgemeine Plus" für 5,99 Euro zusätzlich im Monat kaufen. Das Paket bietet zu jeder Zeit vollen Zugang auf alle Inhalte – der digitalen Zeitung (e-Paper), der e-Paper-App, der Webseite und des Mobilportals. Der Zugang gilt für die ganze Familie.

Für Neukunden gibt es Online-Only-Angebote, die einen Einstieg in die digitale Marken- und Produktwelt der "Augsburger Allgemeinen" und ihrer Heimatzeitungen ermöglichen sollen. Die Preise beginnen hier bei 99 Cent im Monat. Dabei können sich die User ihr Paket individuell zusammenstellen.

"Wir bieten unseren Lesern relevante Information und echten Mehrwert. Wir schaffen ein digitales Heimatgefühl", sagt Chefredakteur Walter Roller. Der Verlag sieht in der Vermarktung der Inhalte die Chance, langfristig eine weitere Ertragssäule aufzubauen.

"Wir können den unterschiedlichen Zielgruppen maßgeschneiderte Angebote machen. Wir holen die Menschen da ab, wo sie sind", ergänzt Verlagsleiter Herbert Dachs. "Unser Ziel ist es, auch in der Zukunft hochwertige Inhalte anbieten zu können und am Markt weiter erfolgreich zu sein."

Für ein Metered Model haben sich bereits "Die Welt", der  "Weser Kurier", die "Neue Osnabrücker Zeitung" oder auch der "Mannheimer Morgen" entschieden.

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