Erfolgsgeschichte: ZDF verlängert Champions-League-Vertrag bis 2018

12.12.2013
 

Den Aufschwung der deutschen Mannschaften in der Königsklasse des europäischen Fußballs will das ZDF weiterverfolgen. Die Mainzer haben sich mit der UEFA auf eine Fortsetzung der Zusammenarbeit bei der Champions League verständigt.

Den Aufschwung der deutschen Mannschaften in der Königsklasse des europäischen Fußballs will das ZDF weiterverfolgen. Die Mainzer haben sich mit der UEFA auf eine Fortsetzung der Zusammenarbeit bei der Champions League verständigt.

Der bestehende Vertrag, der noch bis zur Saison 2014/15 gilt, wurde um drei Jahre verlängert und umfasst den Zeitraum 2015/16 bis 2017/18. Die Vereinbarung beinhaltet die exklusiven Übertragungsrechte im Free TV für 18 Spiele pro Saison - inklusive der Play-off-Spiele deutscher Clubs, Finale und UEFA Super-Cup. Sendetag bleibt der Mittwoch. Sollte in der K.o.-Phase nur noch eine deutsche Mannschaft im Wettbewerb vertreten sein, gilt die "Follow-your-team"-Regelung. Das heißt, in diesem Fall könnte das ZDF auch Dienstagsspiele übertragen.

ZDF-Intendant Thomas Bellut: "Attraktive Fußballübertragungen sind ein wichtiger Bestandteil unseres Sportangebots und ein wesentlicher Faktor für die Zuschauerakzeptanz - auch bei jüngeren Zuschauern." Die UEFA habe ausdrücklich die hohe Qualität und die herausragende Zuschauerakzeptanz bei den bisherigen ZDF-Champions-League-Übertragungen gewürdigt.

Durchschnittlicher Marktanteil von fast 27%

Durchschnittlich 7,57 Millionen Zuschauer (Marktanteil: 26,6 Prozent) verfolgten in der Saison 2012/2013 die CL-Berichterstattung im ZDF, bei den 14- bis 49-Jährigen betrug der Marktanteil 23,3 Prozent. Das Finale zwischen Bayern München und Borussia Dortmund hatte die Rekordquote von über 21 Mio Zuschauern. In der aktuellen Saison 2013/2014 haben bisher durchschnittlich 8,0 Millionen Zuschauer (Marktanteil: 26,8 Prozent) in der Gruppenphase die Live-Spiele im ZDF verfolgt.

Wie viel dem ZDF das Rechtepaket wert ist - unklar. Derzeit sollen die Mainzer Schätzungen zufolge etwa 50 Mio Euro pro Jahr für die Champions League springen lassen. Ernsthafte Konkurrenz mussten sie beim aktuellen Rechtepoker nicht fürchten.

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