Deutsche "Wired" kommt künftig öfter: Röttger wird Chefredakteur am neuen Berliner Standort

 

Alexander von Streit gab Ende November bekannt, dass er künftig nicht mehr für das Digitalkultur- und Wissensmagazin "Wired" tätig sein möchte. Nun hat Condé Nast die Nachfolge geregelt: "Business Punk"-Gründer Nikolaus Röttger (Foto) wird zum April Chefredakteur am neuen Redaktionsstandort in Berlin.

Alexander von Streit gab Ende November bekannt, dass er künftig nicht mehr für das Digitalkultur- und Wissensmagazin "Wired" tätig sein möchte. Nun hat Condé Nast die Nachfolge geregelt: "Business Punk"-Gründer Nikolaus Röttger (Foto) wird zum April Chefredakteur am neuen Redaktionsstandort in Berlin. Röttger hatte erst im August seine neue Stelle als "Gründerszene"-Chefredakteur angetreten (kress.de vom 10. Mai 2013).

Es gibt eine weitere Neuerung: Ab Oktober erscheint "Wired" zehn Mal im Jahr als Printausgabe und als "digitales Gesamtkonzept". "Nach der Testphase am deutschen Markt werden wir die Marke nun mit einem medienübergreifenden Konzept voll entwickeln", so Moritz von Laffert, Herausgeber von Condé Nast Deutschland und Vice President von Condé Nast International. "Berlin ist die Innovations- und Start-up-Hauptstadt Deutschlands, wenn nicht sogar Europas, und damit der Ort, an dem eine Marke wie Wired ihre Wurzeln schlagen sollte."

Bevor Röttger bei "Gründerszene.de" anfing, war er acht Jahre lang in verschiedenen Positionen bei den Gruner + Jahr Wirtschaft­medien tätig. Dort entwickelte er den Titel "Business Punk" und hatte seit dem Launch in 2009 bis Mai 2013 die Redaktionsleitung inne. Zuvor war Röttger nach einem Volontariat bei der "Financial Times Deutschland" als Redakteur und Kolumnist für die Wirtschaftszeitung tätig. Zu weiteren Stationen in seiner journalistischen Karriere zählen unter anderem Yahoo, "Sueddeutsche.de" und "Jetzt.de".
 
Condé Nast erwarb "Wired" 1998. Der Titel ist 1993 in San Francisco gegründet worden. Seit 2009 erscheint "Wired" mit eigenständigen Ausgaben auch in Großbritannien sowie Italien und wurde 2011 in Japan eingeführt. Anfang 2012 startete der Titel in Taiwan zudem eine Website.

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