NDR Verwaltungsrat muss noch zustimmen: Nitsche als Zweiter Chefredakteur von ARD-aktuell gehandelt

 

Nachfolger für Thomas Hinrichs in Sicht: Christian Nitsche, 42, soll neuer Zweiter Chefredakteur von ARD-aktuell werden. Sofern der NDR Verwaltungsrat der Personalie zustimmt, wird Nitsche ab Mai den Posten übernehmen. Wie bereits bekannt wurde, wechselt Hinrichs als Informationsdirektor zum BR,

Nachfolger in Sicht: Christian Nitsche, 42, soll neuer Zweiter Chefredakteur von ARD-aktuell werden. Sofern der NDR Verwaltungsrat der Personalie zustimmt, wird Nitsche ab Mai den Posten übernehmen. Die ARD-Intendanten haben den Vorschlag des NDR bereits gebilligt. Wie bereits bekannt wurde, wechselt der derzeitige Zweite Chefredakteur, Thomas Hinrichs, 45, zum 1. Mai als Informationsdirektor zum BR (kress.de vom 5. Dezember). Erster Chefredakteur bleibt Kai Gniffke, 53.

Das Ungewöhnliche an dem Personalkarussel: Nitsche hatte als derzeitiger BR-Pressesprecher den Wechsel von Hinrichs bekannt gegeben und würde nun  auf den freigewordenen Posten wechseln. Nitsche ist ein BR-Eigengewächs: Nach einem Volontariat beim BR war er ab 1998 als Autor tätig für Magazine wie und "Report München" sowie für die Nachrichtenformate des Ersten. Als Korrespondent war er zu Kriegszeiten etwa im Kosovo, im Grenzgebiet von Pakistan und Afghanistan sowie im Irak. Er wurde zudem in die ARD-Studios Tel Aviv und Istanbul entsandt. 2003 wechselte er als Fernsehkorrespondent ins ARD-Hauptstadtstudio. Er war dort u. a. Ressortleiter Wirtschaft, Tagesthemen-Kommentator und Chef vom Dienst des "Bericht aus Berlin". 2011 wurde er zum Pressespreche des BR berufen.

ARD-Vorsitzender und NDR-Intendant Lutz Marmor: "Ich bin sicher, dass ARD-aktuell auch mit dem neuen Führungsduo Kai Gniffke und Christian Nitsche auf Erfolgskurs bleiben wird. Deshalb werde ich dem NDR Verwaltungsrat vorschlagen, dem einhelligen Votum meiner Intendanten-Kolleginnen und Kollegen zu folgen."

ARD-aktuell ist eine Gemeinschaftseinrichtung aller neun Landesrundfunkanstalten und organisatorisch beim NDR in Hamburg angesiedelt. Dort entstehen u. a. "Tagesschau", "Tagesthemen", "tagesschau.de" sowie der Nachrichtenkanal "tagesschau24".

 

 

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