Bewerbungsaufruf für Talente läuft bereits: RTL schickt die Musik-Show "Rising Star" ins Rennen

 

Noch eine Musik-Castingshow für Deutschland, noch ein konzeptuelles Weiterdrehen nach "The Voice": RTL möchte noch in diesem Jahr die neue, aus Israel adaptierte Interaktionssendung "Rising Star" auf den Schirm bringen. Derzeit werden Sänger gesucht, die sich noch bis Ende April bewerben können.

Noch eine Musik-Castingshow für Deutschland, noch ein konzeptuelles Weiterdrehen nach "The Voice": RTL möchte noch in diesem Jahr die neue, aus Israel adaptierte Interaktionssendung "Rising Star" auf den Schirm bringen. Derzeit werden Sänger gesucht, die sich noch bis Ende April bewerben können.

"Rising Star" vereint die klassischen Elemente einer Musik-Castingshow mit einem neuartigen Voting-Verfahren (kress.de berichtete). Tatsächlich ist geplant, alle Shows live auszustrahlen, wobei sich nicht nur die Jury in Echzeit äußert - sondern vor allem auch die Zuschauer über Weiterkommen oder Ausscheiden der Stars entscheiden können.

Ansingen gegen die LED-Monitorwand 

Möglich soll das eine mobile App machen, mit der man sich mitten in die Sendung wählen kann. Und das ist durchaus wörtlich zu verstehen: Die jeweiligen Gesangstalente sehen sich bei ihrem Auftritt zunächst mit einer riesigen LED-Monitor-Wand konfrontiert. Dort leuchten ja nach Zuspruch immer mehr Unterstützer-Gesichter auf, von all denjenigen, die sich über die App für ihren Kandidaten stark gemacht haben. Sobald eine gewisse Fan-Schwelle überschritten ist, öffnet sich die Monitor-Wand und gibt - in einer Art Umkehrung des "The Voice"-Prinzips - dann erst den Sängern den Blick auf ihr Studiopublikum und die Jury frei. Bei Live-Voting denkt man auch an Stefan Raabs spannende "Blitztabelle" bei der Castingshow "Unser Star für Baku" aus dem Jahr 2012.

Wegen des immanent hohen Grads an Social-Media-Aktivierung galt "Rising Star" als eines der heiß gehandelten Formate auf der Fernsehmesse MIPCOM in Cannes. RTL hat sich die Rechte gesichert und plant nun die Ausstrahlung "noch für dieses Jahr", wie es heißt. Wer in der Jury sitzt und wer das Format moderieren soll, steht noch nicht fest. 

Sensationserfolg in Israel

"Rising Star" wurde von der Produktionsfirma Keshet International in Israel entwickelt. In ihrem Ursprungsland erwies sich die Show auch als Quoten- und Social-Media-Phänomen: Rund 1,5 Mio Zuschauer platzierten mehr als 10 Mio Votes - und das bei einer Landesbevölkerung von nur rund 8,0 Mio. In Deutschland übernimmt die 100-prozentige RTL-Tochter Norddeich TV den Produktionsauftrag.

Wer sich für ein Talent hält, kann sich - allein, im Duo oder als Band - bis 30. April unter www.rtl.de bewerben.

Ihre Kommentare
Kopf

Susanne Schwarzfischer

locationguide24

09.01.2014
!

Na da bin ich ja mal gespannt ob das was ist.


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