"Für das Zusammenwachsen von Europas Redaktionen": MDR und Tschechischer Rundfunk kooperieren

 

Der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) und der Tschechische Rundfunk (CRo) wollen künftig zusammen arbeiten. MDR-Intendantin Karola Wille (Foto) hat in Prag gemeinsam mit CRo-Generaldirektor Peter Duhan ein entsprechendes Papier unterzeichnet.

Der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) und der Tschechische Rundfunk (CRo) wollen künftig zusammen arbeiten. MDR-Intendantin Karola Wille hat in Prag gemeinsam mit CRo-Generaldirektor Peter Duhan ein entsprechendes Papier unterzeichnet.

Ziel der Vereinbarung ist der Austausch von Hörfunkmaterial sowie von Informationen auf programmlichem, technischem und rechtlichem Gebiet. Nun werden zunächst direkte Arbeitskontakte zwischen den einzelnen Redaktionen aufgebaut. Neben den Radiowellen wollen auch Chöre und Orchester sowie die Internetredaktionen beider Partner Angebote austauschen.

MDR-Intendantin Wille bezeichnete die Kooperation als weiteren Baustein für die Zusammenarbeit der Medien in einem neuen zusammenwachsenden Europa. Der MDR sehe sich als öffentlich-rechtliche deutsche Rundfunkanstalt an der Grenze zu Polen und Tschechien in der besonderen Pflicht, den programmlichen und produktionstechnischen Austausch mit den Nachbarländern zu fördern.

"Die vor 25 Jahren errungene Medienfreiheit beweist sich auch in der täglichen Zusammenarbeit des öffentlich-rechtlichen Rundfunks über Staatsgrenzen hinweg", so Wille. Hier könne der Rundfunk seinen Teil zum Zusammenwachsen Europas leisten "und das ist ein wichtiger Teil seines Auftrags", sagte Wille.

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