Neuer Chefredakteur gesucht: Martin Vogler verlässt "Westdeutsche Zeitung"

 

Chefredakteur Martin Vogler, 58, hat die "Westdeutsche Zeitung" ("WZ"), Düsseldorf, verlassen. In einer Mitteilung des Verlags W. Girardet ist davon die Rede, dass beide Seiten "einvernehmlich" beschlossen hätten, "ihre Zusammenarbeit zu beenden".

Chefredakteur Martin Vogler, 58, hat die "Westdeutsche Zeitung" ("WZ"), Düsseldorf, verlassen. In einer Mitteilung des Verlags W. Girardet ist davon die Rede, dass beide Seiten "einvernehmlich" beschlossen hätten, "ihre Zusammenarbeit zu beenden". Voglers Nachfolge als Leiter der Redaktion hat kommissarisch der stellvertretende Chefredakteur Lothar Leuschen übernommen.

Vogler hat zehn Jahre lang für die "Westdeutsche Zeitung" gearbeitet, Chefredakteur wurde er im Jahr 2010. Zu den Hintergründen seines Abschieds wollte sich Kersten Köhler, Geschäftsführer des Verlags W. Girardet, auf Anfrage von kress nicht äußern. Er wies lediglich interne Spekulationen zurück, wonach die Personalie im Zusammenhang mit geplanten Änderungen bei der Mantelproduktion steht: "Es gibt keine Überlegung, die publizistische Eigenständigkeit der 'Westdeutschen Zeitung' in Frage zu stellen", beteuerte Köhler.

Die "Westdeutsche Zeitung" hat eine Auflage von 96.114 verkauften Exemplaren. Zu benachbarten Verlagen bestehen enge Verbindungen: So gibt es eine wechselseitige Beteiligung mit der Konkurrenz vor Ort, dem Verlag der "Rheinischen Post". Unruhige Zeiten ist man bei der "WZ" gewöhnt: Wegen eines "Markt- und Strukturprogramms" trennte sich der Verlag 2012 von rund 40 Mitarbeitern (kress.de vom 22. August 2012).

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