Entlassener KiKA-Manager: Kottkamp und MDR einigen sich außergerichtlich

15.01.2014
 

Der fristlos gekündigte KiKA-Programmgeschäftsführer Steffen Kottkamp und der MDR haben ihren Arbeitsrechtsstreit kurz vor Verhandlungsbeginn beigelegt. Das Erfurter Arbeitsgericht sagte den für diesen Mittwoch (15. Januar) geplanten Prozesstermin ab,

Der fristlos gekündigte KiKA-Programmgeschäftsführer Steffen Kottkamp und der MDR haben ihren Arbeitsrechtsstreit kurz vor Verhandlungsbeginn beigelegt. Das Erfurter Arbeitsgericht sagte den für diesen Mittwoch (15. Januar) geplanten Prozesstermin ab, wie Gerichtssprecher Dirk Oppler gegenüber dpa sagte. Kottkamp und der MDR einigten sich nach Angaben des Senders außergerichtlich. Demnach endet das Arbeitsverhältnis des 45-Jährigen nun rückwirkend zum 31. Dezember 2013.

Der federführende MDR hatte Kottkamp im Zuge des Betrugsskandals beim ARD/ZDF-Kinderkanal (KiKA) im März 2013 zunächst fristlos entlassen. Kottkamp war vorgeworfen worden, den bereits verurteilten früheren Herstellungsleiter angewiesen zu haben, seinem Referenten eine Zulage zu zahlen. Das Geld soll aus überhöhten Rechnungen stammen, die eine externe Firma an den KiKA gestellt hatte. Derzeit läuft deshalb auch noch ein Ermittlungsverfahren der Erfurter Staatsanwaltschaft gegen Kottkamp. Dieser hatte die Vorwürfe stets bestritten und deshalb gegen seinen Rauswurf geklagt. Die nun erzielte Einigung betreffe alle wechselseitig geltend gemachten Ansprüche, sagte MDR-Sprecher Walter Kehr der dpa.

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