Chefredakteur ist Sebastian Sigler: Wolfram Weimer lässt die "Börse am Sonntag" drucken

 

Der ehemalige "Focus"-Chefredakteur Wolfram Weimer wagt mit dem digitalen Finanzmagazin "Börse am Sonntag" den Sprung zu Print: Ende Februar wird der Titel erstmals gedruckt veröffentlicht und auf der Anlegermesse Frankfurt der Öffentlichkeit vorgestellt.

Der ehemalige "Focus"-Chefredakteur Wolfram Weimer wagt mit dem digitalen Finanzmagazin "Börse am Sonntag" den Sprung zu Print: Ende Februar wird der Titel erstmals gedruckt veröffentlicht und auf der Anlegermesse Frankfurt der Öffentlichkeit vorgestellt.

Als neuer Chefredakteur hat Sebastian Sigler, 49, nun das Sagen. Seine Karriere startete Sigler beim ZDF, er wechselte dann zum Bayerischen Fernsehen nach München. Ab 1993 arbeitete er für das ARD-Magazin "Report aus München". Seit 1996 wurde er auch für Focus-TV und Sat.1 tätig. Als Autor schrieb für Printmedien wie"Cicero", "Die Welt" und "Focus Money".

"Wir sind eine starke elektronische Marke. Durch unsere Erfolge fühlen wir uns ermutigt, im elften Jahr unseres Bestehens einmal umgekehrt den Weg in die Printwelt zu wagen. Die Internetrevolution muss keine Einbahnstaße sein", sagt Sigler zur neuen gedruckten Edition. Die "Börse am Sonntag" erreicht jeden Sonntag mehr als 100.000 Abonnenten.

Reinhard Schlieker ist Chefkolumnist

Chefkolumnist der "Börse am Sonntag" ist ZDF-Wirtschaftskorrespondent Reinhard Schlieker. Er kommentiert jede zweite Woche das internationale Börsengeschehen. Neu im Blatt ist der Karikaturist Wolfgang Horsch, der eine festen Rubrik im Magazin bekommt. Horsch veröffentlichte seine Karikaturen bereits in der "Süddeutschen Zeitung" und in "Der Standard".

Seit Januar 2012 kooperiert "Börse am Sonntag" auch mit der Tageszeitung "Die Welt". Immer donnerstags wird ein gemeinsames Hybrid-Medium produziert, das dem Leser besondere Hintergrundinformationen zum Börsengeschehen bietet und mittlerweile 50.000 Leser erreicht.

Die "Börse am Sonntag" gehört zur Weimer Media Group. 2012 ging Wolfram Weimer unter die Verlger und kaufte die Wirtschaftsmedien der finanzpark AG (kress.de vom 13. März 2012). Zur Verlagsgruppe mit Sitz in München gehört auch die Zeitung "Wirtschaftskurier", das Printmagazin "Anlagetrends" sowie eine Reihe von Fachmagazinen zu den Themen Fonds, Zertifikate und Trading.

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