Aus für Nürnberger Anzeigenblatt: Oschmann stellt "Frankenreport" ein

 

Der Nürnberger Medienunternehmer Gunther Oschmann stellt das wöchentliche Anzeigenblatt "Frankenreport" zum 31. Januar ein. Das bestätigte Geschäftsführer Roland Finn kress auf Anfrage.

Der Nürnberger Medienunternehmer Gunther Oschmann stellt das wöchentliche Anzeigenblatt "Frankenreport" zum 31. Januar ein. Das bestätigte Geschäftsführer Roland Finn kress auf Anfrage. Von der Einstellung seien acht festangestellte Mitarbeiter und vier Handelsvertreter betroffen.

Der "Frankenreport" erscheint immer mittwochs in einer Auflage von 375.000 Exemplaren in Nürnberg und Umgebung. Oschmann hat ihn im Jahr 2010 zusammen mit der Nürnberger Ausgabe der "Abendzeitung" gekauft (kress.de vom 2. Februar 2010). Die "Abendzeitung" ist schon länger Geschichte: Sie wurde im Jahr 2012 eingestellt (kress.de vom 27. September 2012).

"Frankenreport"-Geschäftsführer Finn begründete das Aus mit den hohen Defiziten. Das Blatt habe pro Jahr ein siebenstelliges Minus gemacht, eine Perspektive auf Kostendeckung habe nicht bestanden.

Gunther Oschmann ist über das Medienunternehmen Müller Medien an zahlreichen regionalen Fernseh- und Radiosendern sowie an Telefonbuch-, Anzeigenblatt- und Kinderbuchverlagen beteiligt (u.a. Tessloff).

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