"Das Budget ist vorhanden": Fox-Chef Marco de Ruiter kündigt deutsche Pay-Serie an

 

Produzenten aufgepasst: Marco de Ruiter, seit Oktober neuer Deutschland-Chef bei Fox International Channels in Unterföhring, geht offenbar ohne Drehbuch-Krimi ungern ins Bett. "Wir suchen derzeit Scripts", sagte er zu kress. Er möchte eine eigene anspruchsvolle Pay-Serie drehen. "Ich bin mir zu 51% sicher, dass es in diesem Jahr losgeht."

Produzenten aufgepasst: Marco de Ruiter, seit Oktober neuer Deutschland-Chef bei Fox International Channels in Unterföhring, geht offenbar ohne Drehbuch-Krimi ungern ins Bett. "Wir suchen derzeit Scripts", sagte er zu kress. Er möchte eine eigene anspruchsvolle Pay-Serie drehen. "Ich bin mir zu 51% sicher, dass es in diesem Jahr losgeht."

Der Herr über die Sender Fox, National Geographic Channel, Nat Geo Wild und Baby TV ist bekennender Serien-Fan und wünscht sich eine deutsche Antwort auf US-Erfolge wie "Breaking Bad" oder den starken Fox-Neustart "Ray Donovan". Deswegen wendet sich de Ruiter nun an die deutsche "Kreativgemeinde". Sein Ziel ist es, "ein schönes deutsches Projekt anzustoßen", sagte er auf einer Fox-Abendveranstaltung in München.

"Es geht darum, dass wir die Besten sind"

Damit wirft ein weiterer Sportskamerad seinen Hut in den Ring auf dem Weg zu einer nennenswert spektakulären Pay-Eigenproduktion. Die Kriegskassen von Fox sind offenbar gut gefüllt. "Das Budget ist vorhanden", sagte de Ruiter über seine Serien-Pläne. Er warte nun auf gute Format-Vorschläge.

"Wir müssen das deutsche Pay-TV mit deutschen Produktionen anstoßen", sagte er. "Mir geht es nicht darum, dass wir die Ersten sind. Es geht darum, dass wir die Besten sind."

Deutscher Pay-Markt entwickelt sich robust

Die gute Entwicklung des Markts für Bezahlfernsehen gibt ihm Rückenwind. "Wir freuen uns sehr, dass Deutschland am Tipping Point angekommen ist", so de Ruiter. Nach einer Marktdurchdringung von 15% Pay-Haushalten gehe es dann "richtig los".

Bei seinen Sender forciert er weiter den Kurs, begehrte Inhalte aus den USA möglichst rasch, im Idealfall 24 Stunden nach der dortigen Ausstrahlung, in Deutschland verfügbar zu machen - und das auf allen Geräten: "Wir versuchen den Zuschauer dort zu finden, wo er ist." 

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