Emnid-Umfrage vor dem zweiten Schweiger-Einsatz: "Tatort"-Fans ärgern sich über zu viele ähnliche Fälle

07.03.2014
 

Am kommenden Sonntag (9. März) liefert sich Til Schweiger als Ermittler Nick Tschiller einen blutigen Kampf mit einem kriminellen Hamburger Familien-Clan. Erst vor zwei Wochen stand im Bremer "Tatort" ebenfalls eine Verbrecher-Sippe im Mittelpunkt. Eine repräsentative Umfrage von TNS Emnid im Auftrag der Bauer-Programmzeitschrift "auf einen Blick" hat nun ermittelt,

Am kommenden Sonntag (9. März) liefert sich Til Schweiger als Ermittler Nick Tschiller einen blutigen Kampf mit einem kriminellen Hamburger Familien-Clan. Erst vor zwei Wochen stand im Bremer "Tatort" ebenfalls eine Verbrecher-Sippe im Mittelpunkt. Eine repräsentative Umfrage von TNS Emnid im Auftrag der Bauer-Programmzeitschrift "auf einen Blick" (Heft 11/2014) hat nun ermittelt, dass sich knapp die Hälfte der Befragten (45 Prozent) über die Häufung ähnlicher Fälle ärgern - Platz 1 im Ranking der häufigsten "Tatort-Ärgernisse".

Für die Umfrage gab es 1.001 Teilnehmer, darunter 632 Befragte, die eine Meinung zum "Tatort" haben.

42 Prozent stören sich an zu unrealistischer Handlung. 40 Prozent beklagen zu viel Gewalt; bei den Frauen sind es sogar 47 Prozent. Außerdem ärgern sich jeweils 35 Prozent über zu viel Klamauk beziehungsweise über zu verworrene Geschichten. Für 29 Prozent der Befragten sind im "Tatort" zu viele Ermittler im Einsatz. Und 22 Prozent finden, dass es oft zu sehr um das Privatleben der Filmfiguren geht. Lediglich jeder Fünfte (18 Prozent) hat nichts zu kritisieren und ist mit der Krimi-Reihe rundum zufrieden.

Hintergrund: 12,57 Millionen Zuschauer sahen im vergangenen Jahr den ersten Fall des "Tatort"-Kommissars Nick Tschiller - das war bis dahin Rekord. Doch Til Schweiger konnte sich nicht lange über den Quotenrekord freuen. Axel Prahl und Jan Josef Liefers schafften mit dem Münster-"Tatort: "Summ, Summ, Summ" 12,81 Mio (kress.de berichtete).

Für seinen kommenden Einsatz verspricht Schweiger "noch mehr Action". Die von Regisseur Christian Alvart inszenierte "Tatort"-Folge ist auch in ausgewählten Kinos der CineStar-Kette auf der großen Leinwand zu sehen - parallel zur TV-Austrahlung. 

Ihre Kommentare
Kopf

Karl Jobig

07.03.2014
!

Ja, Ja - gute Drehbücher schreiben ist die eigentliche Kunst. Das substanzlose Kritisieren ist leichter. Meine Frau und ich gucken gern 'Tatort'. Wenn's uns nicht gefällt, schalten wir ab oder um. Das Angebot ist riesig. Und wenn nichts geht - ein gutes Gespräch geht immer; zumindest bei uns. Wir wissen aus Erfahrung, dass unsere öffentlich-rechtlichen Systeme, aber auch das TV insgesamt, besser ist als sonstwo auf der Welt.


Sigrid Bennett

07.03.2014
!

… heißt im Umkehrschluss: Knapp 1/3 haben KEINE Meinung zum Tatort.
Ja wo gibt’s denn sowas, wo doch alle schauen?

Interessant in diesem Zusammenhang wäre die Altersgruppe
– evtl. haben sich die Jungen schon vom TV verabschiedet.

Letzten Sonntag haben wir jedenfalls alle geschaut, weil auch die Kids die Adele Neuhauser ganz toll finden (und den Herrn Krassnitzer natürlich auch).


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