Wegen "vergifteter Atmosphäre": "tazzwei" verliert Ressortleiter David Denk

 

Das Ressort "tazzwei" muss sich einen neuen Chef suchen: Ressortleiter David Denk hat nach kress-Infos die Kündigung eingereicht und wechselt zum 1. April als Pauschalist ins Medienressort der "Süddeutschen Zeitung". Auch der bisherige Co-Leiter, Daniel Schulz, hat sein Betätigungsfeld innerhalb des Verlags bereits geändert und bei der Wochenendbeilage "sonntaz" angedockt.

Das Ressort "tazzwei" muss sich einen neuen Chef suchen: Ressortleiter David Denk hat nach kress-Infos die Kündigung eingereicht und wechselt zum 1. April als Pauschalist ins Medienressort der "Süddeutschen Zeitung". Auch sein bisheriger Co-Leiter, Daniel Schulz, hat sein Betätigungsfeld innerhalb des Verlags bereits geändert und bei der Wochenendbeilage "sonntaz" angedockt.

Denk ist ein "taz"-Gewächs: Nach seinem Volontariat übernahm er das Medienressort und stieg als Ressortleiter "tazzwei" auf. Als Gründe für den Wechsel nach München und in die damit verbundene Selbstständigkeit gibt er eine "vergiftete Atmosphäre" bei der "taz" in Kombination mit der Chance, sich beruflich neu aufzustellen, an.

Bei der "SZ" wird Denk zunächst für sieben Monate eine Vertretung  übernehmen und das Medienressort verstärken. Danach sei geplant, als Medienautor von Berlin aus für die Münchner zu arbeiten.

Am Dienstag war bekannt geworden, dass Ines Pohl sich zum 1. April mit Andreas Rüttenauer Verstärkung in die "taz"-Chefredaktion holt. Rüttenauer sagte im Vorfeld, dass es keine leichte Aufgabe sei, "eine selbstbewusste Redaktion wie die der 'taz' zu leiten" (kress.de vom 11. März 2014).

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