Google-Pressesprecher: Stefan Keuchel nimmt sich eine Auszeit

 

"Heute ist ein besonderer Tag für mich, denn vor genau 10 Jahren hatte ich meinen ersten Arbeitstag als Pressesprecher bei Google Deutschland." Diesen Post hat Stefan Keuchel vergangenen Samstag bei Google Plus veröffentlicht. Als (vorläufiger) Abschied. Keuchel verlässt den Suchmaschinengiganten um "auch einmal mit mehr Abstand die Dinge zu betrachten", wie er selbst schreibt.

"Heute ist ein besonderer Tag für mich, denn vor genau 10 Jahren hatte ich meinen ersten Arbeitstag als Pressesprecher bei Google Deutschland." Diesen Post hat Stefan Keuchel vergangenen Samstag bei Google Plus veröffentlicht. Als (vorläufiger) Abschied. Keuchel verlässt den Suchmaschinengiganten um "auch einmal mit mehr Abstand die Dinge zu betrachten", wie er selbst schreibt.

Das zehnjährige Jubiläum sei der richtige Anlass, um das jetzt zu tun, so Keuchel. "Ich habe schon immer Freunde und Kollegen beneidet, die auf Sabbatical gegangen sind. Deshalb freue ich mich, dass Google es mir ermöglicht, einmal durchzuatmen, inne zu halten und darüber nachzudenken, was man von der Zukunft noch so alles erwartet."  Künftig will er sich also über "persönliche Projekte, berufliche Aussichten, ungeahntes unternehmerisches Potential" Gedanken machen.

Sein erster größerer Job bei Google sei der Launch von Gmail gewesen - am 1. April 2004. "Viele dachten, dass es sich bei der Launch-Ankündigung um einen der berühmt-berüchtigten Aprilscherze von Google handelt", erinnert sich Keuchel. Im August 2004 folgte dann der Börsengang von Google. Später kamen Produkt-Launches wie YouTube, Google Maps, Google Analytics, Android, Chrome und Google+, aber auch kritische Debatten um StreetView, Google Books sowie das Leistungsschutzrecht.

"Solch ein Stakkato an Produkt-News, Issues und täglichem Wahnsinn ist auf der einen Seite großartig, lässt einem aber wenig Zeit, um auch einmal mit mehr Abstand die Dinge zu betrachten", so Keuchel.

Ihre Kommentare
Kopf
Kressköpfe dieses Artikels
  • Noch kein kresskopf?

    Logo
    Dann registrieren Sie sich kostenlos auf kress.
    Registrieren
Kress Pro Magazin
2020/#01

Lesen Sie im aktuellen kress pro, dem Magazin für Führungskräfte bei Medien: Madsack-Chef Thomas Düffert sagt, wie er in den kommenden drei Jahren im Zeitungsgeschäft wachsen will. Dazu: Die vier Trends im US-Mediengeschäft -Digitale Abos von Zeitungen und Video-Streaming wachsen, das Werbegeschäft ist stabil.

Inhalt konnte nicht geladen werden.