"Gutes Beispiel für Neuentdeckung von Qualitätsjournalimus": Springer beteiligt sich an US-Online-Magazin "Ozy"

 

Axel Springer steigt bei "Ozy" ein, einem US-amerikanischen Online-Magazin für Nachrichten und Kultur. Damit ergänze Springer seine bestehenden Frühphaseninvestitionen im Silicon Valley, wie der Verlag mitteilt.

Axel Springer steigt bei "Ozy" ein, einem US-amerikanischen Online-Magazin für Nachrichten und Kultur. Damit ergänze Springer seine bestehenden Frühphaseninvestitionen im Silicon Valley, wie der Verlag mitteilt.

"OZY ist ein gutes Beispiel für die Neuentdeckung von Qualitätsjournalimus im Silicon Valley", sagt Anton Waitz, seit Januar 2014 als Geschäftsführer zuständig für Axel Springers Frühphaseninvestitionen in den USA. "Technisch und gestalterisch auf dem neuesten Stand, spricht das Digitalmagazin auf intelligente und kreative Weise ein globales Publikum an. Wir freuen uns, dass wir in der frühen Startphase dabei sind und erhoffen uns als digitaler Verlag neue Impulse."

"Ozy" startete im September 2013 und ist von dem Journalisten Carlos Watson und Samir Rao ins Leben gerufen worden. Das Magazin richtet sich an die altersunabhängige "Generation des Wandels". Diese wird beschrieben als ein "weltweites, gebildetes und neugieriges Publikum, das jenseits der täglichen Nachrichten mehr über die Themen und Menschen von morgen erfahren möchte".

Das Online-Magazin bringt seine Leser mit Reportagen und "sorgfältig ausgewählten" Nachrichten auf den neusten Stand der letzten 24 Stunden. Außerdem gibt's Portraits über Menschen, Plätze, Trends, Technologien und Ideen von morgen.

"Mit Axel Springer gewinnen wir einen Partner mit umfassenden digitalen verlegerischen Kenntnissen", sagt Watson. "Axel Springer glaubt, wie auch alle anderen Investoren und Partner, dass 'Ozy' die Nachrichten durch einen frischen und anderen Ansatz bereichert."

"Ozy" hat, neben dem Unternehmenssitz im kalifornischen Mountain View und Büros in New York sowie Washington D.C., festangestellte und freie Mitarbeiter in über ein Dutzend Ländern. Neben Springer sind auch Investoren wie das Emerson Collective rund um Laurence Powell Jobs, Ron Conway von SV Angels, Vivi Nevo, David Drummond von Google und Chegg-CEO Dan Rosensweig an dem Digitalmagazin beteiligt. "Ozy" hat zudem Partnerschaften mit US-amerikanischen Medienmarken, wie dem National Public Radio (NPR) und der "USA Today".

Axel Springer ist in den USA bereits am Wohnungsmarktplatz AirBnB und an der Fotocommunity Pixlee mit jeweils einem kleinen Anteil beteiligt. Um weitere Frühphasen-Investments in den USA zu realisieren und sich künftig noch enger in der digitalen amerikanischen Medienszene zu vernetzen, hat Axel Springer mit der Axel Springer Digital Ventures Inc. zu Jahresbeginn eine amerikanische Tochterfirma gegründet. Geschäftsführer ist Anton Waitz.

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