"Keine typische Frauenzeitschrift": Revival-Ausgabe der "Allegra" ab sofort am Kiosk

 

"Mit viel journalistischem Herzblut und Liebe zum Detail ist ein Magazin entstanden, das keine typische Frauenzeitschrift ist, aber Frauen und ihre Themen anspricht", sagt Petra Kalb, Verlagsgeschäftsführerin Axel Springer Mediahouse Berlin, über die Revival-Ausgabe der "Allegra". Die Frauenzeitschrift aus den 90er Jahren ist ab sofort wieder erhältlich - allerdings nur für eine Ausgabe.

"Eine gute und besonders coole Freundin kommt nach langer Abwesenheit zurück", so beschreiben die Redaktionsleiter Uli Morant und Joachim Henschel die Revival-Ausgabe der "Allegra". Die Frauenzeitschrift aus den 90er Jahren ist ab sofort wieder erhältlich - allerdings nur für eine Ausgabe. Sie kostet 4,90 Euro am Kiosk und 4,49 Euro als erweiterte iPad- und Tablet-App.

"Mit viel journalistischem Herzblut und Liebe zum Detail ist ein Magazin entstanden, das keine typische Frauenzeitschrift ist, aber Frauen und ihre Themen anspricht", sagt Petra Kalb, Verlagsgeschäftsführerin Axel Springer Mediahouse Berlin. "In der Revival-Ausgabe haben wir die alten 'Allegra' Tugenden – frech, mutig und kontrovers – aufgegriffen, aber natürlich vor allem vorwärts geschaut und den Spirit der Marke auf die heutige Zeit übertragen."

Die Zeitschrift umfasst 204 Seiten und bietet in fünf Ressorts vor allem lange Reportagen, Autoren-Stücke und Fotostrecken. So beschreibt der Report "Silicon Love" die Partnersuche in der Technologie Hochburg und Milliardärs-Stadt Palo Alto, im Zukunfts-Dossier "Und was kommt jetzt?" beantworten 20 prominente Frauen spezielle Zukunftsfragen. US-Fotografin Jocelyn Lee dokumentiert in "Das Venus-Prinzip" weibliche Körper ganz normaler Frauen und das tunesische Model Hanaa Ben Abdesslem zeigt im Mode-Report den neuen Ethno-Look.

"Ein Magazin, das ohne Cellulite-Dragees, Diäten und Schönheitsfarmen auskommt"

Andreas Petzold, der "Allegra" Mitte der 90er Jahren gründete und heute Herausgeber von "stern" und "Capital" ist, schreibt in dem Heft: "Bei der Präsentation des Konzeptes hatte ich erklärt: 'Es muss doch gelingen, für junge Frauen ein Magazin zu machen, das ohne Cellulite-Dragees, Diäten und Schönheitsfarmen auskommt!' Das war vielleicht etwas naiv, kam aber gut an. Umso mehr freut es mich, dass der Axel Springer Verlag dieses schillernde, spritzige Mädchen noch einmal aufleben lässt. Ein junges Blatt mit 20 Jahre alten Wurzeln."

Die neue "Allegra" ist in Zusammenarbeit mit Journalisten und Autoren entstanden: Alexa Hennig von Lange und Benjamin von Stuckrad-Barre treffen sich beispielsweise zu einer Dampferfahrt und schreiben übereinander – vor 16 Jahren haben sie das für "Allegra" schon einmal gemacht. Paula Lambert hat eine Kolumne mit dem langen Titel "Sex ist einfach schön – sofern man bereit ist, sich von komplizierten Stellungen und Ansprüchen zu verabschieden", verfasst und Judith Holofernes begibt sich auf die Spuren des Chelsea Hotel in New York, einer berühmten Künstlerherberge.

Der One-Shot erscheint im Axel Springer Mediahouse Berlin und wurde dort von einer eigenen Revival-Redaktion erstellt. Die Druckauflage liegt bei 120.000 Exemplaren. "Allegra" erschien bereits von 1995 bis 2004 unter dem Dach von Axel Springer.

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