Redaktionsleiter ist Ex-"stern.de"-Vize Klassen: Xing führt "spielraum" digital weiter

 

Zum Tag der Arbeit geht's los: Das Business-Netzwerk Xing startet mit "Xing spielraum" ein Themen-Portal für die Arbeitswelt. Das neue Portal ist die digitale Weiterentwicklung des im November 2013 unter gleichem Namen erschienen Printmagazins.

Zum Tag der Arbeit geht's los: Das Business-Netzwerk Xing startet mit "Xing spielraum" ein Themen-Portal für die Arbeitswelt. Das neue Portal ist die digitale Weiterentwicklung des im November 2013 unter gleichem Namen erschienen Printmagazins (kress.de berichtete). Mit einer neuen Ausgabe des gedruckten Heftes ist also erst einmal nicht mehr zu rechnen.

Redaktionsleiter von "Xing spielraum" ist Ralf Klassen. Er war bis Frühjahr 2013 stellvertretender Chefredakteur von "stern.de" und ist Gründer von OneTV – Gesellschaft für digitale Dienstleistungen.

Unter dem Motto "Besser leben. Anders arbeiten" finden Userbei "Xing spielraum" u.a. Fachexperten-Interviews und  aktuelle Studien. Jeden Monat wird ein neuer thematischer Schwerpunkt präsentiert. Den Anfang macht das Leitthema "New Work", gefolgt von Geschichten zur Generation Y, zu gutem Führungsstil und zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Die Inhalte sind frei zugänglich und kostenlos abrufbar. Das Projekt wurde - wie auch das Printmagazin - mit Unterstützung der Burda Creative Group umgesetzt.

Die Themen sollen auch zur Diskussion anregen: Die Plattform ist eng mit der Xing-Community verbunden. Mitglieder können sich in der Xing-Gruppe "Arbeit.Zeit.Leben." mit anderen austauschen.

Erstes Interview mit Ex-Telekom-Personalvorstand Sattelberger

Zum Auftakt erklärt Thomas Sattelberger, ehemaliger Personalvorstand der Deutschen Telekom und Mitglied des "New Work-Ideenlabors", im Interview mit "Xing spielraum", warum Deutschland sich dem New-Work-Konzept öffnen muss: "Viele Menschen haben bei ihrer Arbeit nicht mehr das Gefühl, dass Unternehmen etwas Nützliches machen." Er plädiert dafür, auch einmal etwas Neues zu wagen: "Ich hätte zum Beispiel bei der Telekom, wenn ich noch da wäre, jetzt dafür gesorgt, dass in stark projektlastigen Bereichen demokratische Wahlen von Projektmanagern abgehalten worden wären. Lasst uns doch einmal experimentieren, wie das geht."

"Erfolgsverwöhnte Ozeandampfer" seien die Konzerne hierzulande, so Sattelberger. "Die schlingern herum und sind bislang nicht antwortfähig auf den disruptiven Wandel." Auch die Automobilbranche habe gewaltige Probleme.

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