Lust auf Markt der Programmzeitschriften: Klambt-Verleger Rose kündigt neue Fernsehtitel an

19.05.2014
 

Die Klambt-Mediengruppe kündigt nach ihrem Kauf von zehn Fernsehzeitschriften den nächsten Schritt an. "Wir haben Lust uns als wirklich neuer Anbieter von Programmzeitschriften zu positionieren und werden neue Fernsehtitel auf den Markt bringen", sagt Verleger Lars Rose im Gespräch mit der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Montagsausgabe).

Die Klambt-Mediengruppe kündigt nach ihrem Kauf von zehn Fernsehzeitschriften den nächsten Schritt an. "Wir haben Lust uns als wirklich neuer Anbieter von Programmzeitschriften zu positionieren und werden neue Fernsehtitel auf den Markt bringen", sagt Verleger Lars Rose im Gespräch mit der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Montagsausgabe). Rose äußert sich in der "FAZ" auch dazu, was er mit den neuen Magazinen plant. "Wir werden uns mehr an jüngere Zielgruppen heranwagen und im Digitalbereich stärker Fuß fassen."

Klambt hat durch Auflagen des Kartellamtes vom Funke-Springer-Geschäft profitiert und steigt jetzt in den Markt der Programmzeitschriften ein (kress.de berichtete). Für die zehn Fernsehmagazine hat Klambt nach "FAZ"-Infos einen höheren zweistelligen Millionenbetrag gezahlt. "In sieben bis acht Jahren werden wir komplett alle Verbindlichkeiten zurückgezahlt haben und dann werden wir noch jahrelang Gewinne mit den neuen Zeitschriften erzielen", wird Rose zitiert. "Mit den neuen Zeitschriften und den Geldern, die wir dadurch erwirtschaften, können wir neu investieren." Er setzt dabei auf Fernsehzeitschriften für junge Leser. Auch digitale Angebote will er forcieren, doch die gedruckten Hefte werden weiter das Hauptgeschäft sein.

Rosige Zeiten bei Klambt

2002 gab es laut "FAZ" sogar einen Verlust bei Klambt. Die Neuerscheinung "Flair" sorgte für hohe Anlaufkosten, Klambt stellte die Zeitschrift wieder ein. "Ich muss akzeptieren, dass bei den vielen Bällen, die wir hoch geworfen haben, auch mal einer runterfällt", so Rose zur "Frankfurter Allgemeinen". "Das ärgert und schmerzt, weil in jeder Zeitschrift auch viel Herzblut von uns steckt." Inzwischen macht dem Bericht zufolge jedes Magazin allerdings Gewinn, da auch die Modezeitschrift "Grazia" in diesem Jahr profitabel sein soll.

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