Maßnahmen gegen Adblocker-Nutzung gefordert: "Publisher und Vermarkter müssen reagieren"

19.05.2014
 

Der Fachkreis Online-Mediaagenturen (FOMA) im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. befürwortet ein Vorgehen der Publisher und Vermarkter gegen die Nutzung von Adblockern. Das Gremium sieht eine massive Gefährdung von Werbung als zentraler Refinanzierungsquelle und Wachstumstreiber der Medienindustrie

Der Fachkreis Online-Mediaagenturen (FOMA) im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. befürwortet ein Vorgehen der Publisher und Vermarkter gegen die Nutzung von Adblockern. Das Gremium sieht eine massive Gefährdung von Werbung als zentraler Refinanzierungsquelle und Wachstumstreiber der Medienindustrie und warnt vor nachhaltigen Beeinträchtigungen für die werbetreibenden Unternehmen.

"Die werbetreibende Industrie ist auf hochwertige Kontaktumfelder sowie deren Weiterentwicklung und Planungssicherheit angewiesen. Durch den Einsatz von Adblockern wird deren Refinanzierung über Werbung und damit die Kostenfreiheit und Angebotsvielfalt des Internets massiv eingeschränkt - schon jetzt" erklärt Manfred Klaus, Vorsitzender FOMA. Dies stelle die werbetreibenden Unternehmen vor zunehmende Probleme in ihrer kommerziellen digitalen Kommunikation. "Neben umfassender Aufklärung zum Nutzen von Werbung und zur Bedeutung von Werbung für eine freie Medienvielfalt sowie der Verbesserung der Akzeptanz digitaler Werbung, die eine dringliche Aufgabe aller Beteiligten - Publisher und Vermarkter gleichermaßen wie Agenturen und Werbetreibende - ist, unterstützen wir auch Überlegungen und Maßnahmen, der Anwendung von Adblockern zum Beispiel mit Nutzungseinschränkungen von Inhalten und Services zu begegnen", so Klaus weiter. Man bestärke Publisher und Vermarkter ausdrücklich, zu reagieren.

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