Bei Radio Bremen hat die Technik funktioniert: 16.000 Spieler ermittelten beim Online-"Tatort"-Spiel

 

Es hat sich ausgespielt: Das von Radio Bremen ins Leben gerufene Suddenlife-Spiel "Tatort: Dein Auftrag" rund um den Bremer "Tatort: Alle meine Jungs" ist zu Ende. Über 1,7 Mio Mal wurden die Onlineseiten des Spiels in dem Zeitraum von 12. bis zum 21. Mai abgerufen, wie Radio Bremen mitteilt. Mehr als 16.000 aktive Spieler haben mitermittelt.

Es hat sich ausgespielt: Das von Radio Bremen ins Leben gerufene Suddenlife-Spiel "Tatort: Dein Auftrag" rund um den Bremer "Tatort: Alle meine Jungs" ist zu Ende. Über 1,7 Mio Mal wurden die Onlineseiten des Spiels in dem Zeitraum von 12. bis zum 21. Mai abgerufen, wie Radio Bremen mitteilt. Mehr als 16.000 aktive Spieler haben mitermittelt.

"Es war bei diesem ersten Suddenlife-Game toll zu erleben, wie intensiv sich die Spieler online aber auch im richtigen Leben miteinander vernetzt haben", so Jan Weyrauch, Programmdirektor von Radio Bremen: "Und technisch hat es auch hervorragend funktioniert, was ja – wie die jüngste Vergangenheit zeigt – keine Selbstverständlichkeit bei der Verknüpfung der Fernseh- mit der Internetwelt ist." Damit spielt Weyrauch natürlich auf das (Pannen)-"Quizduell" in der ARD an (kress.de berichtete).

Die "Tatort"-Spiel-Teilnehmer wurden "direkt und in Echtzeit mit mysteriösen Emails, intensiven Videochats, ominösen Telefonanrufen und rätselhaften Postsendungen der Figuren angesprochen", so Radio Bremen. Das kam bei den Teilnehmer sehr gut an. In Forums- und Twitter-Kommentaren heißt es u.a.: "Euer Spiel ist großartig, wir alle wollen den Fall aufklären. Mich persönlich, die bis Montag noch nicht wusste, was ein Suddenlife-Game ist, beeindruckt die Komplexität des Falls" und "Der Tatort schickt mir sogar Post. Richtig coole Aktion".

Ziel des Spiels war es, die Figur Jana Bayrhammer zu retten und eine Verschwörung rund um Menschenhandel und Prostitution aufzudecken. Die Spieler mussten sich unter anderem Zugang zu geschützten Webseiten verschaffen, um Jana zu helfen. Die entscheidenden Hinweise lieferte der Radio Bremen-Tatort "Alle meine Jungs", der am Sonntag, den 18. Mai, im Ersten lief. Am Ende wurde Jana rehabilitiert, die Drahtzieher inhaftiert. Nur die Spitzen des Netzwerks konnten nach einem unerklärlichen Shutdown aller Webseiten entkommen...

Die Dokumentation mit den schönsten und spannenden Momenten gibt's unter "deinauftrag.tatort.de".

Ihre Kommentare
Kopf
Kress Pro Magazin
2020/#03

Lesen Sie im aktuellen kress pro, dem Magazin für Führungskräfte bei Medien: Was Deutschlands erfahrenster Medienberater Rolf-Dieter Lafrenz jetzt empfiehlt. Dazu: Was die Corona-Krise für die Medienbranche bedeutet.

Kressköpfe dieses Artikels
  • Noch kein kresskopf?

    Logo
    Dann registrieren Sie sich kostenlos auf kress.
    Registrieren
Kress Pro Magazin
2020/#03

Lesen Sie im aktuellen kress pro, dem Magazin für Führungskräfte bei Medien: Was Deutschlands erfahrenster Medienberater Rolf-Dieter Lafrenz jetzt empfiehlt. Dazu: Was die Corona-Krise für die Medienbranche bedeutet.

Inhalt konnte nicht geladen werden.